Der Ortsbeirat wünscht sich eine Fußgängerampel am Gleisbergzentrum. Foto: Silke Jungbluth-Sepp

GONSENHEIM – Eine Ampelanlage vor dem Gleisbergzentrum wünscht sich der Ortsbeirat Gonsenheim, um die für Kinder und andere Fußgänger gefährliche Situation an den Zebrastreifen zu entschärfen. „Die Situation ist ähnlich wie bei der evangelischen Kirche”, betonte SPD-Fraktionssprecher Jens Carstensen. Dort sei jüngst eine Ampel installiert worden, um den Überweg nach aktuellen Stand der Technik zu sichern.

Das müsse auch am Gleisbergzentrum geschehen, sagte er und erinnerte daran, dass der Ortsbeirat dies bereits vor fünf Jahren einstimmig beschlossen habe – ohne dass die Stadt tätig geworden sei. Bei einer Gegenstimme und drei Enthaltungen stimmte das Gremium dem SPD-Antrag zu. „Die Bürger werden es danken”, zeigte sich Ortsvorsteherin Sabine Flegel (CDU) überzeugt. Nur die Grünen konnten der Idee nichts abgewinnen: „Kinder laufen auch mal bei Rot über die Straße, wenn sie die nahende Straßenbahn noch erwischen wollen”, gab Markus Alvarez Gonzalez (Grüne) zu bedenken.

Entlang der Straße Am Sportfeld gibt es keine Möglichkeit, Motorräder zu parken, da die Stellplätze ausschließlich für Autos vorgesehen sind. Parkt dort ein Biker, koste ihn das 10 Euro Verwarngeld, berichtete Carstensen. Der Ortsbeirat fordert daher die Stadt auf, Parkplätze für Motorräder auszuweisen. Laut Bernd Zerban (AfD) verschärft sich der Parkplatzmangel in diesem Bereich durch zahlreiche Firmentransporter, die dort tagelang  abgestellt würden.

An zahlreichen Stellen in Gonsenheim sind Bäume abgestorben, unter anderem im Krongarten um den Basketballplatz und an anderen Stellen, in der Breiten Straße und am Sportfeld.  Der Ortsbeirat wünscht sich dort Ersatzpflanzungen.

Eine Schranke oder Poller sollen nach dem Willen des Gremiums die Durchfahrt für nicht autorisierte Fahrzeuge am Großen Sand  absperren – auch zum Schutz der Kindergartenkinder, die die benachbarte Kita besuchen.

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