Die Sängervereinigung beteiligte sich an der Alternativ-Kerb mit einem Kuchenstand. Foto: Ralph Keim

FINTHEN – Normalerweise hätte das Wochenende ganz im Zeichen der Kerb gestanden. Und angesichts des tollen Spätsommerwetters wäre es eine ausgelassene Sause geworden. Doch in Coronazeiten war auch die Kerb in Finthen abgesagt worden. Doch der Kerbeverein hat sich eine Alternative einfallen lassen.

Unter dem Motto „Du bist Finthen, du bist Kerb“ gab es zumindest am eigentlichen Kerbesamstag ein wenig Aktion im Finther Ortskern. Geschäfte, Gaststätten, Vereine und Organisationen beteiligten sich mit Speisen oder Getränken und anderen Aktionen. Ziel sollte es sein, an diesem Tag im Sinne der Kerb mit Freude und Freunden in Finthen unterwegs zu sein und mit Abstand die beste Zeit zu haben, wie der Kerbeverein im Vorfeld bekanntgab.

Mit dabei war auch die Sängervereinigung, die auf dem Rewe-Parkplatz ein üppiges Kuchenbuffett aufgebaut hatte. Und die Leckereien waren heiß begehrt. Ebenfalls dabei waren unter anderem der Obsthof Hochhaus sowie Gaststätten, die bei schönstem Wetter zahlreiche Gäste begrüßen konnten.

Auf der Homepage www.finther-kerb.de tut sich auch einiges. Hier kann man beispielsweise erstmals die aktuelle Kerbezeitung herunterladen. Darin gehen alle Beteiligten noch einmal auf die besondere Situation ein – in der Hoffnung, dass die Finther Kerb im kommenden Jahr wieder wie gewohnt über die Bühne gehen kann. 

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“