Auf einem für die Präsentation „Die Säulen der Macht“ rekonstruierten Fußboden am Heidesheimer Tor traf man sich zur Übergabe der Spende. Foto: Stadt Ingelheim

INGELHEIM – Der Kaiserpfalzwein „Carolus – Der Karlswein“ ist ein beliebtes Mitbringsel für Kaiserpfalz-Besucher und Einheimische, und wirbt als klassischer Ingelheimer Spätburgunder aus mittelalterlichen Weinlagen für die Rotwein- und Karlsstadt Ingelheim. 

Die aktuell im Verkauf befindliche zweite Auflage des „Carolus – Der Karlswein“ ist auf historisch belegten, mittelalterlichen Weinlagen Ingelheims gewachsen. So entstand ein vollmundiges Rotweincuvée, das einen historischen Bezug zur Zeit Karls des Großen herstellt. Denn die Lagen, aus denen der „Carolus“ stammt, existierten bereits vor Jahrhunderten rund um die Ingelheimer Kaiserpfalz. Das Motiv der Ingelheimer Goldmünze Karls des Großen ziert das hochwertige Etikett.

Von jeder verkauften Flasche spenden die 14 am „Carolus“ beteiligten Ingelheimer Winzer einen Teil des Verkaufserlöses für den Erhalt und die Erforschung der Kaiserpfalz. Nun übergaben die Winzer Julius Wasem, Thomas Werner und Jürgen Mett stellvertretend den Spendenerlös an die Forschungsstelle Kaiserpfalz. 

Bürgermeisterin und Kulturdezernentin Eveline Breyer und Dr. Britta Schulze-Böhm von der Forschungsstelle durften die Summe von 4000 Euro entgegennehmen. Die Spende wird dem Projekt zur Anschaffung eines Fernrohrs in die Vergangenheit zu Gute kommen, wie es bereits in der Aula regia eines gibt. „Die Spende wird einen Großteil der Anschaffungskosten abdecken, darüber freuen wir uns sehr“, so Dr. Schulze-Böhm.

Der „Carolus“ des aktuellen Jahrgangs ist weiterhin erhältlich bei der Tourist-Information Ingelheim, der Vinothek im Winzerkeller Ingelheim, im Museum bei der Kaiserpfalz sowie bei den beteiligten Weingütern. Da bereits ein Großteil des „Carolus“ verkauft wurde, wird nun bereits die Produktion des nächsten Kaiserpfalzweins vorbereitet.

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