Beim letzten internationalen Wettkampf vor Corona waren die Finther sehr erfolgreich. Foto: red

FINTHEN – Eine eigene Bodenturnfläche, um Wettkämpfe und Trainingslager unter Wettkampfbedingungen ausrichten zu können – das war lange der Traum der Finther Sportakrobaten. Auf einem solchen federnden Boden zeigen Sportakrobaten ihre atemberaubenden Choreographien, bei denen sie Elemente wie Handstandpyramiden und geworfene Salti auf Musik verbinden.

Mit Hilfe vieler Unterstützer ging dieser Traum nun in Erfüllung. Durch eine Crowdfunding-Aktion gelang es dem Finther Traditionsverein, die für die Anschaffung noch offene Finanzlücke von 10.000 Euro zu schließen.

Insgesamt 153 Unterstützer förderten das Projekt, darunter Familien und Freunde der Sportler, aber auch Finther Unternehmen, Bürger und Personen ohne direkten Bezug zum Verein, die sich von der Initiative inspiriert fühlten. „Besonderen Schub gab unserem Projekt, dass wir überraschend in die Förderung des Olympia-Partners Toyota aufgenommen wurden, und zusätzlich 20 Euro für jede Spende ab zehn Euro erhielten“, erzählt die Vorsitzende des KKSV Mainz-Finthen Katja Klein. Der Sonderbonus wurde bis zu einer erreichten Summe von 5.000 Euro gezahlt, die zweite Hälfte schaffte der Verein mit seinem breiten Netzwerk dann aus eigener Kraft.

In Finthen war der Rückhalt für den Traditionsverein besonders groß. Viele Geschäfte stellten Spendendosen für die Aktion auf. Hinzu kamen die großzügigen Spenden der Volksbank Alzey-Worms mit Niederlassung VR-Bank Mainz und Coating Concept, die das Gesamtergebnis von 10.771 Euro komplettierten. Mittlerweile ist der Federboden der Fa. Bänfer auch schon gekauft und geliefert.

Eigene Wettkämpfe können wegen Corona noch nicht ausgerichtet werden, aber Trainingslager sind möglich. „Wir sind sehr glücklich“, berichtet Trainerin Annika Ketterer, „denn ein eigener Wettkampfboden wird unsere Entwicklung weiter beflügeln. Alle Sportler – unabhängig von Alter und Leistungsklasse – profitieren davon.

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