Von links: Bardo Zöller, Kaplan Sudeesh Joseph, Pfarrer Thorsten Geiß, Diakon Markus Guinchard und Gemeindeassistentin Janina Konopka. Foto: Claudia Röhrich

FINTHEN – Seit dem 1. August ist Bardo Zöller als Gemeindereferent in der Katholischen Pfarrgemeinde St. Martin eingesetzt. Nun wurde er von Pfarrer Thorsten Geiß und Diakon Markus Guinchard mit dem neuen Kaplan Sudeesh Joseph und der neuen Gemeindeassistentin Janina Konopka offiziell eingeführt. Markus Guinchard wurde von Kardinal Lehmann zu Ständigen Diakonen geweiht, als Diakon mit Zivilberuf. 

Der Gottesdienst im Freien startete mit dem Lied „Eingeladen zum Fest des Glaubens“, mit Keyboard- und Gesangsbegleitung. „Nach einem halben Jahr nehmen wir die geordnete Messe auf“, so Pfarrer Geiß. „Ich komme aus einem Land, in dem der Pfeffer wächst“, fing der Kaplan mit seiner Vorstellung an. Er war in Indien in den Orden der Karmeliter eingetreten und darüber nun nach Deutschland gelangt. 

Die Gemeinde im Garten von St. Martin. Foto: Claudia Röhrich

Bardo Zöller wohnt in Lerchenberg, hat drei Kinder und ist seit 29 Jahren Gemeindereferent. Alle drei wollen wissen, was die Menschen in Finthen bewegt. Die ökumenische Zusammenarbeit bekamen die drei Neuen auch gleich zu spüren: Ein Mitglied der evangelischen Gemeinde überreichte als Überraschung zweifarbige Hüte, in den kirchlichen Farben gelb und lila. 

Bei der Wiederaufnahme der öffentlichen Gottesdienste wurde mit Bedacht und kleinen Schritten vorgegangen. Es war auch der erste seiner Art innerhalb der Coronakrise. Pfarrer Geiß plant nun weitere Freiluftgottesdienste. Die Gemeindemitglieder dürften sich dann buchstäblich warm anziehen. Nur bei Orkan geht es in die Kirche.

Ende September wird Andrea Heil-Grossehelweg nach sechs Jahren als Gemeindereferentin in einem Gottesdienst verabschiedet.

Teilen
Vorheriger ArtikelBeste Stimmung im Kirchenstück
Nächster ArtikelMehr Busse im Schülerverkehr
Claudia Röhrich
Seit Februar 2015 bin ich als freie Journalistin bei der Lokalen Zeitung tätig. Zuvor arbeitete ich nach meinem Informatikstudium viele Jahre als IT-Koordinatorin. Seit zwei Jahren bin ich als freie Journalistin im Deutschen Fachjournalistenverband (DFJV) akkreditiert. Die in vielerlei Hinsicht anspruchsvollen oder originellen lokalen Veranstaltungen motivieren mich bei Recherche und Verfassen meiner Artikel.