Dem ersten Kinderbuch mit Fabian Quak sollen noch weitere folgen. Foto: Helene Braun

MAINZ/LAUBENHEIM – Die bunte Welt des Johannes Feick ist um eine weitere Facette reicher geworden. Gerade mal 20 Jahre alt, hat der Solo-Acapella-Künstler auch noch sein erstes Buch auf den Markt gebracht. „Fabian Quak macht Urlaub“, inspiriert von seinen eigenen Erlebnissen auf Wangerooge, ist eine herzallerliebste Geschichte von einem Frosch, der die Insel entdeckt in Texten, einfachen, dennoch ausdrucksstarken Illustrationen und einer beiliegenden CD mit fröhlichen Songs. Texte, Zeichnungen, Lieder und Gesang stammen aus Johannes Feicks Feder, seiner Fantasie und seiner Kehle. „500 Millionen Song-Ideen schwirren in meinem Kopf herum.“ Um sieben Uhr beginnt sein streng getakteter Tag, denn er ist nicht nur Autor, Illustrator und Musiker, er studiert auch in Mainz Soziale Arbeit, denn die Arbeit mit Kindern würde ihm Spaß machen. Eine wahre Wundertüte an Ideen und Talenten eröffnet sich im Gespräch mit der Lokalen Zeitung und ein freundliches „Guten Quak“ kommt einem da leicht über die Lippen. 

Zum Inhalt: Das erste Mal ohne Eltern ist der vierjährige Frosch Fabian Quak, der Protagonist des Buches, auf Urlaub. Das verspricht spannend zu werden und der Leser darf ihn begleiten auf seinen Entdeckungstouren, auf denen es unendlich viel zu lernen gibt. Beim Kofferpacken geht es schon los. Was gehört alles hinein? Auf der Nordseeinsel angekommen, erklärt der Opa, was es mit Ebbe und Flut auf sich hat und dass man Wattwürmer auch essen kann, wenn sie aus dem Süßwarenladen stammen. Ein Eichhörnchenmädchen wird seine beste Freundin dort. Und Marion Möwe zeigt ihm, wo die echten Wattwürmer wohnen. Diesem liebevoll pädagogisch untermauerten Abenteuer sollen noch weitere folgen, das nächste im Frühjahr 2021. Dann kommt auch sein neues Album heraus. Im Westerwald geboren, zog das Multitalent nach Wangerooge und arbeitete als Sozialassistent in einem pädagogischen Team. Seit einem Jahr lebt er in Laubenheim. „Ich habe gern zu tun, mich berieseln zu lassen, genügt mir nicht.“

Johannes Feick steckt seine Ziele sehr hoch. Bei seinen Acapella-Songs sucht er, dem Hörer die eigene Begeisterung zu vermitteln, es sind lustige wie ernste Stücke, Songs aus dem Alltag und die Texte sind tiefgründig und anspruchsvoll. „Ich wollte aus den sonst üblichen Themen ausbrechen.“ Mit der Acapella-Musik, bei der er alle Stimmen singt und sie dann in seinem eigenen Tonstudio zusammenfügt, sieht er sich einer „Randgruppe in der Randgruppe“ zugehörig. Alle Stimmen, angefangen beim Leadgesang über die Backingvocals und die Beatbox bis zum Bass stammen zu 100 Prozent von Johannes Feick. Faszinierend ist es, ihm zuzuhören, wie er von seinen Projekten spricht und bei allem Talent und Können keine Spur von Überheblichkeit erkennen lässt. Aber wie sieht es mit Live-Auftritten aus, wenn ein einziger Sänger mehrere Stimmen singen soll? Dafür hat er sich eine Loop-Station geleistet. Das Buch „Fabian Quak macht Urlaub“ mit der CD ist erhältlich unter www.johannesfeick.de.

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Helene Braun
Seit 2003 bin ich für die Lokale Zeitung journalistisch tätig. Von 2014 bis Ende 2018 war ich Redaktionsleiterin für die Mainzer Stadtteile und die Verbandsgemeinde Bodenheim. Meine heutigen Schwerpunkte liegen auf allem, was im und vor Ort geschieht und für die Leser interessant ist. Dies sind Berichte, Reportagen und Fotos aus Lokalpolitik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Vereinen, zu besonderen Events und kuriosen Begebenheiten.