Von links: Personalratsvorsitzende Elvi Adolf, Beigeordnete Christiane Döll, Matthias Specht, Roland Beek, Leiter des Umwelt- und Grünflächenamtes, Eric Eschborn, Matthias Albrecht, Leiter des Bauhofs. Foto: Stadt Ingelheim

INGELHEIM – Eric Eschborn und Matthias Specht konnten ihr 25-jähriges Dienstjubiläum als Angestellte im städtischen Bauhof feiern. Ein Grund die Mitarbeiter ins Rathaus einzuladen. Christiane Döll als zuständige Dezernentin überreichte den Herren eine Ehrenurkunde sowie ein Präsent.

Im Rückblick auf ihre bisherige Dienstzeit konnten die beiden Geehrten mit einigen Anekdoten aufwarten. Beide kennen Zeiten, als der Umgangston zwischen Leitung und Belegschaft des Bauhofs noch rauer war. „Im Gegensatz dazu herrscht heute ein etwas freundlicheres Arbeitsklima, wobei es auch damals nie böse gemeint war, wenn die Leitung mal Tacheles geredet hat“, stellt Matthias Specht fest.

Der gelernte Gärtner schätzt auch die Kollegialität unter den Mitarbeitenden: „Alle sind bereit auszuhelfen, sogar, wenn einmal ein Gärtner einen Maurer um Unterstützung bittet.“ Eine beeindruckende Besonderheit von Matthias Specht ist seine große Kenntnis lateinischer Pflanzennamen, die er sich am Anfang seiner Ausbildung aneignen musste: „Mein damaliger Chef hat mich jeden Tag einen lateinischen Namen auswendig lernen lassen. In dem Alter klappt das noch sehr gut und das meiste ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben.“

Eric Eschborn lobt das Angebot von Fortbildungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „Das ist wichtig, denn‚ ich weiß schon alles‘ gibt es nicht.“ Außerdem sieht er den Bauhof gut mit technischen Geräten und Werkzeug ausgestattet, was aber nicht heißt, dass nicht auch manchmal Raum für Improvisationen bleibt. „Es wird auch manchmal etwas gebastelt, da haben wir eine gewisse künstlerische Freiheit“, meint Eschborn schmunzelnd. Gemeinsam mit seinem Co-Jubilar hat er außerdem einen Appell an alle Hundebesitzer: „Für uns als Mitarbeiter im Bauhof wäre es eine große Erleichterung, wenn die Hundehalter mit ihren Vierbeinern nicht auf allen Wegen und Wiesen ständig Tretminen in Form von Hundehaufen hinterlassen würden.“

Als Vertreterin des Personalrates hob Elvi Adolf das Engagement von Matthias Specht im Personalrat hervor.

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