MAINZ – Der Mainzer SPD-Vorsitzende Johannes Klomann erinnert an die Eröffnung der Neuen Synagoge vor zehn Jahren. „Ich freue mich heute wie jeden Tag über dieses Gotteshaus in der Neustadt“, sagte Klomann.

„Es war gut, das Projekt auf den Weg zu bringen und zu verwirklichen. Zum einen – und das ist das wichtigste – wurde mit dem neuen Gebäude für die jüdische Gemeinde ein neuer Ort geschaffen, der es den Menschen erlaubt, zusammen zu kommen und die Religion auszuüben. Die jüdische Religion und Kultur war, ist und bleibt Teil unseres gemeinsamen Lebens in Mainz,Deutschland und Europa. Zum anderen beeindruckt die neue Mainzer Synagoge auch architektonisch. Gestaltung und Sinngehalt des Gebäudes bilden eine Einheit. Die Synagoge ist gleichzeitig ein herausragendes wie integrales Element der Mainzer Stadtlandschaft.“ Klomann betonte, dass für Antisemitismus in Mainz kein Raum sei. „Wer sich gegen Menschen stellt, wer Menschen stigmatisiert und ausgrenzt, findet meinen erklärten Widerstand“, sagte Klomann. „Dabei weiß ich mich mit der überwältigenden Mehrheit der Mainzerinnen und Mainzer einig. Unsere Stadt ist vielfältig und tolerant.“

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