Sozialdezernent Eckart Lensch stellte Petra Studt jetzt vor. Foto: Judith Wallerius

MAINZ – Ein neues Angebot der Stadt Mainz richtet sich speziell an die über 80-jährigen der Stadt, für den Anfang in den Stadtteilen Altstadt, Neustadt und Oberstadt, wo die Zielgruppe immerhin etwa 3000 Menschen umfasst: Die „Gemeindeschwesterplus“ heißt Petra Studt, ist seit 44 Jahren Krankenschwester und hat lange Erfahrung in Pflege und Beratung.

Das kostenlose Angebot richtet sich an Menschen ab 80, die zu Hause leben und noch nicht pflegebedürftig sind. „Im höheren Alter fällt die Teilnahme an offenen, auf Eigeninitiative angewiesenen Angeboten oft schwer, und die Gemeindeschwesterplus hilft den Menschen dabei, länger in ihrer gewohnten Umgebung bleiben und am sozialen Leben teilhaben zu können,“ erklärte Sozialdezernent Eckart Lensch bei der Vorstellung.

Die neue „Gemeindeschwesterplus“ Petra Studt ist für die Stadtteile Altstadt, Neustadt und Oberstadt ab sofort im Einsatz. Foto: Judith Wallerius

Es gehe um Unterstützung für die Menschen, die einfach nur an einzelnen Stellen Hilfe brauchen, was auch dazu beitrage, dass der Übergang zur echten Pflegebedürftigkeit deutlich später stattfinden könne. Sie sehe es als ihre Hauptaufgabe, die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen zu besprechen, sie zu verfügbaren Angeboten zu beraten, aber auch, zum Beispiel mögliche Gefahrenpunkte in der Wohnung zu besprechen, die zu Unfällen führen könnten, erzählt Petra Studt.

„Die Begegnungen sollen als Besuch stattfinden, und jeder, der möchte und zur passenden Altersgruppe gehört, kann mich kontaktieren und einladen“. Ihre Tätigkeit soll beginnen, sobald die ersten Einladungen kommen, wobei die 80 Jahre nicht als absolut strenge Grenze betrachtet werden müssen. Eine weitere Gemeindeschwesterplus soll ab Oktober für die Stadtteile Bretzenheim, Marienborn, Lerchenberg und Drais zuständig sein.

Petra Studt ist telefonisch erreichbar unter 06131/12-2326 und petra.studt@stadt.mainz.de

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