Die Aktiven von Da Capo proben wieder, selbstverständlich mit Mindestabstand. Foto: Claudia Röhrich

DRAIS – „Wir sind dank Corona zu unserer Ursprungs-Probestätte zurückgekehrt in die helle und luftige Turn- und Kulturhalle“, erklärte Ernst Beucher vom Chor Da Capo. Die TSG hat dem Chor in seiner Raumnot die Halle angeboten. Möglich war das dadurch, dass die Sportkurse donnerstags ab 20 Uhr verschoben wurden. Vor Corona probte der Chor im Caritas-Altenzentrum.

Ein Dreigespann leitet den Chor: Dirigent ist Fritz Brändle, die Leitung haben Gudrun Danker und Ernst Beucher. Der Chor hält sich an die strengen Vorschriften für Chöre. Keiner mit einer Erkältung darf zu den Proben kommen. Man habe Tonaufnahmen von Musikstücken an alle Mitglieder verschickt, um zuproben – teilweise für die einzelnen Stimmen – und alles dafür getan, dass der Chor weiterlebt.

Fritz Brändle ist seit Chorgründung vor 20 Jahren mit Eifer und Humor dabei, begleitet seine Sänger am Klavier oder singt die Melodien laut vor. Er schwärmt vom guten Klang in der Halle. „Wir sind ein Gute-Laune-Chor, ohne professionelle Sänger“, so Brändle. Hier heißt es: Freundschaften pflegen.

Die Nachfrage, im Chor mitzusingen, ist sehr groß, es gibt sogar eine Warteliste. Die Interessenten werden einzeln eingeladen, an einer Probe teilzunehmen. Ein Drittel Männer und zwei Drittel Frauen aller Altersschichten sind vertreten, das Gros ist zwischen 40 und 50 Jahre alt.

Etwa fünf Stühle stehen in der Halle in einer Reihe, in etwa fünf Reihen mit ausreichend Abstand. Der Dirigent setzt zu den Stimmübungen an, es folgt das Lied „Wunder geschehen“. 20 Jahre Da Capo – geplant war ein Konzert im März,das wegen des Corona-Ausbruchs ausfiel. „Etwa 400 Eintrittskarten waren bereits verkauft, nur vier Karten davon gaben die Besucher zurück. Nur der Hautsponsor zog sich zurück“, bedauerte Beucher.

2021 soll das Konzert nachgeholt werden, wahrscheinlich in der zweiten Märzhälfte. Die Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.

Weitere Infos unter www.dacapo-der-chor.de.

Teilen
Vorheriger ArtikelE-Carsharing als Modell der Zukunft
Nächster ArtikelAufstieg in die Landesliga
Claudia Röhrich
Seit Februar 2015 bin ich als freie Journalistin bei der Lokalen Zeitung tätig. Zuvor arbeitete ich nach meinem Informatikstudium viele Jahre als IT-Koordinatorin. Seit zwei Jahren bin ich als freie Journalistin im Deutschen Fachjournalistenverband (DFJV) akkreditiert. Die in vielerlei Hinsicht anspruchsvollen oder originellen lokalen Veranstaltungen motivieren mich bei Recherche und Verfassen meiner Artikel.