Marienborn will Standort für e-Carsharing werden. Foto: Claudia Röhrich

MARIENBORN – Auf Initiative des Ortsbeirats wurde im Stadtteil e-Carsharing eingerichtet. Anfang Juli haben Vertreter des Ortsbeirats mit Vertretern der UrStrom eG das Vorhaben erörtert. Eine nachhaltige Mobilität als Alternative zum privaten Auto möchte die UrStrom eG mit dem e-Carsharing ergänzend zu Fahrrad, Bus und Bahn weiter verbreiten.

Im Rahmen eines von der „Mainzer Stiftung für Klimaschutz und Energieeffizienz“ geförderten Projektes will die UrStrom eG in den Mainzer Vororten nachbarschaftliche e-Carsharing-Projekte schaffen und solide implementieren.

Der Ortsbeirat Marienborn lud nun zu einem Pressegespräch ein, bei der die Pläne für die Einführung von e-Carsharing dargestellt wurden. Dazu Ortsvorsteher Dr. Claudius Moseler (ÖDP): „Wir machen Nägeln mit Köpfen, die Einführung ist ein großer Wunsch in Marienborn. Der Ort leidet sehr unter der Verkehrsüberlastung.“

Philipp Veit, Vorstand UrStrom eG, ergänzte: „Jetzt erst wurde in Budenheim ein neues Caresharing umgesetzt, an verschiedenen Orten in Marienborn und nicht nur an der Ortsverwaltung sollen dazu Standorte entstehen.“ Projektleiter Klaus Grieger ergänzte: „Die Bürger werden bei dieser Maßnahme miteinbezogen. Sie entscheiden mit, welche Fahrzeuge und welche Stellplätze notwendig sind.“ Wenn die Klimaziele eingehalten werden sollen, müsse man viel radikaler sein mit Blick auf Privatautos. Aber es gebe zu wenig Ladestationen für Elektroautos. Das sei für viele die größte Hürde, wenn es um den Kauf eines Elektrofahrzeugs geht.

Interessant in diesem Zusammenhang: Es wird bei der vhs eine Schulung zu e-Carsharing angeboten. Ist der „Führerschein“ bestanden, winken zehn Stunden und 100 Kilometer für das UrStromMobil. Sechs verschiedene Modelle hält UrStrom vor, zwei waren im Hof der Ortsverwaltung zu besichtigen.Weitere Informationen: www.urstrom-mobil.de und marienborn.e-carsharing.info.

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Claudia Röhrich
Seit Februar 2015 bin ich als freie Journalistin bei der Lokalen Zeitung tätig. Zuvor arbeitete ich nach meinem Informatikstudium viele Jahre als IT-Koordinatorin. Seit zwei Jahren bin ich als freie Journalistin im Deutschen Fachjournalistenverband (DFJV) akkreditiert. Die in vielerlei Hinsicht anspruchsvollen oder originellen lokalen Veranstaltungen motivieren mich bei Recherche und Verfassen meiner Artikel.