Der „Ententeich“ liegt der SPD am Herzen. Foto: red

FINTHEN – Der „Ententeich“ am Finther Warberg soll dauerhaft als Biotop erhalten werden. Das fordert die SPD-Fraktion im Ortsbeirat in einem Antrag. Dazu sei es erforderlich, den Teich in den Pflegeplan der Stadt aufzunehmen.

Der Teich ist Teil des Königsbornbachs, der aus der Brunnenanlage „Römerquelle“ gespeist wird. Deshalb solle die Brunnenanlage ebenfalls regelmäßig gewartet werden. Außerdem wird beantragt, (nicht genehmigte) Wasserentnahmen aus dem Königsbornbach für private Gärten zukontrollieren.

Der „Ententeich“ war aufgrund einer Verstopfung der Zuleitung von der „Römerquelle“ nahezu ausgetrocknet. Fische und hier ausgesetzte Schildkröten sind verendet. Aufgrund massiver Beschwerden aus der Bevölkerung hat das städtische Grünamt die „Römerquelle“ reinigen und den Zufluss wiederherstellen lassen. Das fast verloren gegangene Biotop ist seither wieder mit Wasser versorgt und beginnt sich zu erholen. Davon konnten Mitglieder der Finther SPD sich bei einer Ortsbesichtigung vergewissern.

Aufgrund der Beschwerden von Anwohnern hat das zuständige Dezernat eine Gesprächsrunde in Aussicht gestellt. Die SPD hofft, dass dabei die Pflege und damit der dauerhafte Erhalt des Biotops vereinbart wird. Ein entsprechender Appell an die Dezernentin wurde in den Antrag aufgenommen.

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