MAINZ – Zuletzt erreichte das Thermometer Werte weit über 30 Grad. Viele Menschen wollen sich deswegen im Wasser abkühlen, nur ist das Angebot, auch ohne die aktuelle Corona-Krise, in Mainz sehr überschaubar. So zumindest sieht es die CDU.

Die Mainzer Schwimmbäder sowie die umliegenden Baggerseen dürfen die Badegäste Corona-bedingt nur mit Einschränkungen hereinlassen. Aus diesem Grund fordert eine Online-Petition, initiiert durch die Bürgerinitiative Mainz21, nun einen Baggersee auf dem Gelände des Laubenheimer Steinbruchs. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Hannsgeorg Schönig und die CDU-Kreisvorsitzende Sabine Flegel finden die Idee eines Mainzer Baggersees charmant und fordern die Verwaltung auf, eine Realisierung auf dem Gelände des Laubenheimer Steinbruchs zu prüfen. „Der Gedanke einen Baggersee in Mainz zu errichten, ist vor dem Hintergrund immer weiter steigenden Temperaturen naheliegend und sehr plausibel“, so Schönig.

Die 35-Grad-Marke werde in Zukunft wohl öfter fallen. Deshalb sei es notwendig, den Menschen ausreichend viele Abkühlungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus könne ein Baggersee den Freizeitwert der Stadt erhöhen. „Ein Baggersee kann weitergehend erschlossen werden. So können nicht nur Bereiche zum Baden und Schwimmen, sondern auch Gastronomie- und Wassersportbereiche angeboten werden“, erklärt Schönig.

Auch Sabine Flegel sieht in dem Wasser-Freizeitangebot der Stadt noch erhebliches Verbesserungspotenzial. „Durch die Corona-Krise ist der Zugang zum Wasser stark eingeschränkt“, so Flegel. Ein Beispiel hierfür sei der außer Betrieb befindliche Wasserspielplatz im Volkspark. „Die Stadt muss Familien mit Kindern die Möglichkeit geben, Planschen zu gehen. Für den Volkspark braucht es nun ein Konzept, wie der Wasserspielplatz unter Einhaltung der Hygieneregelungen umgehend wieder in Betrieb genommen werden kann“, fordert Flegel.

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