Anne Kleinschnieder (Hospizgruppe Ingelheim), Christa Wessels und Kerstin Brand (Hospizbegleiterinnen), Irmgard Höller (Hospizfachkraft), Dr. Paul Hegemann (Vorsitzender Hospizgruppe Ingelheim), Uwe Vilz (stv. Vorsitzender des Hospiz- und Palliativverbandes Rheinland-Pfalz) sowie Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (v. li.). Foto: Ministerium

INGELHEIM – „Menschen auf ihrem letzten Weg zu begleiten, ist eine wichtige und herausfordernde Aufgabe. Dank des unverzichtbaren Engagements des Hospiz- und Palliativverbandes Rheinland-Pfalz und der Hospizdienste wird den dort lebenden Menschen ein Sterben in Würde ermöglicht. Mir ist bewusst, dass die Corona-Pandemie zusätzliche Belastungen mit sich gebracht hat“, sagte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich ihres Besuchs der Hospizgruppe in Ingelheim.

„Es freut mich daher, dass die rund 2000 Ehrenamtlichen in den rheinland-pfälzischen Hospiz- und Palliativeinrichtungen nach und nach in ihre ehrenamtliche Tätigkeit zurückkehren.“ Um ihnen die Rückkehr ein kleines Stück weit zu erleichtern und als kleines Dankeschön, stellt das Ministerium den Hospiz- und Palliativdiensten kostenlose Schutzausrüstungspakete zur Verfügung. Darin enthalten sind jeweils 10 Stück Mund-Nasen-Schutz pro ehrenamtlich tätiger Kraft sowie 10 Liter Desinfektionsmittel für jeweils bis zu 30 Ehrenamtlichen. 

Bätzing-Lichtenthäler weiter: „Es ist mir wichtig, dass dieses Dankeschön neben der symbolischen Botschaft auch einen praktischen Wert hat.“ Seit vielen Jahren sei die Verbesserung der Lebensqualität schwerstkranker und sterbender Menschen ein wichtiges gesundheitspolitisches Anliegen der Landesregierung. „Denn das Thema Sterben, Tod und Trauer gehört zum Leben und betrifft uns alle. Deshalb sollte das unverzichtbare Engagement der Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter immer wieder gewürdigt werden. Ich gratuliere daher dem Hospiz- und Palliativverband Rheinland-Pfalz zum 25-jährigen Bestehen von Herzen“, so die Ministerin.

Vor 25 Jahren wurde in Rheinland-Pfalz die Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz gegründet, aus der später der Hospiz- und Palliativverband hervorgegangen ist. Der Verband hat wesentlich dazu beigetragen, dass heute ein gut ausgebautes Netz an ambulanten und stationären Hilfen in Rheinland-Pfalz zur Verfügung steht. Die Landesregierung unterstützt seit 1995 das bürgerschaftliche Engagement in der Hospizarbeit.

„Unser Jubiläum trat in diesem Jahr natürlich in den Hintergrund, umso mehr bin ich stolz auf die Arbeit der ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleiter in den letzten Monaten unter den erschwerten Bedingungen. Das trotz allem geleistete Engagement für Schwerstkranke und Sterbende zeigt, dass wir die Hospizarbeit in Rheinland-Pfalz in den letzten 25 Jahren gemeinsam ein großes Stück vorangebracht haben“, sagte Uwe Vilz, stellvertretender Vorsitzender des Hospiz- und Palliativverbandes Rheinland-Pfalz e. V.

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