Von der Galerie sieht man das Foyer und die Eingänge zum „Saal der Lebensfreude“. Manfred Mahle ist sehr überzeugt von den Möglichkeiten. Foto: Helene Braun

FINTHEN – Sehr zufrieden mit dem neuen Bürgerhaus, seiner Gestaltung aus Beton, Holz und Glas, den Räumen mit den Finther Namen wie „Saal der Lebensfreude“,Raum „Aubach“ oder das traditionelle „Finther Stübchen“ zeigte sich Ortsvorsteher Manfred Mahle (SPD) im Gespräch mit der Lokalen Zeitung. Auch die Vereine fühlten sich weitgehend gut bedient, fänden den jeweils passenden Raum für ihre Pläne und akzeptierten die Preise der „Mainzer Bürgerhäuser“. Der Finther Carneval Verein sogar habe geäußert, alles in allem kämen sie womöglich sogar günstiger weg als zuvor. „Alle, die drin waren, waren hellauf begeistert“, sagt Mahle. Er selbst freut sich schon auf seinen baldigen Einzug in sein neues Büro. In wenigen Wochen geht auch die Kita daneben in Betrieb.

Durch die Coronakrise ist das Vereinsleben in Finthen nahezu zum Erliegen gekommen. Nicht nur, was die Treffen und Sitzungen angeht, auch große Ereignisse wie die Feier zum 100-jährigen Bestehen des Touristen-Clubs „Wanderlust“ mussten auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Die Freiwillige Feuerwehr, die im Januar 2021 ihr 125-jähriges Bestehen feiern wollte, hat dies bereits auf 2022 verlegt. „Ein kluge Entscheidung“, wie Mahle findet. Jetzt müsse man sehen, wie man die Vereine mit ihrer so wichtigen Funktion für das Gemeindeleben wieder zusammenbringe. „Das Bürgerhaus mit seinen verschiedenen Räumen trägt dazu wesentlich bei, es ist ein echter Gewinn für die Finther Vereine“, so der Ortsvorsteher weiter. Das Interesse sei jedenfalls sehr groß. Zu den Mietpreisen: Früher war die Raummiete niedriger, dafür aber kamen Extras wie die Mikrofonanlage noch hinzu. „Das Ganze ist ein Rechenexempel“, so Manfred Mahle. Wer jetzt noch sage, es sei zu teuer, der könne auch einen Antrag auf Förderung stellen. „Und dann bekommt er auch einen Zuschuss.“

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Helene Braun
Seit 2003 bin ich für die Lokale Zeitung journalistisch tätig. Von 2014 bis Ende 2018 war ich Redaktionsleiterin für die Mainzer Stadtteile und die Verbandsgemeinde Bodenheim. Meine heutigen Schwerpunkte liegen auf allem, was im und vor Ort geschieht und für die Leser interessant ist. Dies sind Berichte, Reportagen und Fotos aus Lokalpolitik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Vereinen, zu besonderen Events und kuriosen Begebenheiten.