Wolfgang Bärnwick: Der 72-jährige Ingelheimer möchte LSB-Präsident werden. Foto: Sportbund Rheinhessen

INGELHEIM – Der 72 Jahre alte Ingelheimer Wolfgang Bärnwick wird sich bei der Mitgliederversammlung des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB) am 31. Oktober um das Präsidentenamt bewerben. Als Vizepräsidentin Leistungssport und damit als Nachfolgerin von Jochen Borchert schlägt das Präsidium nach einstimmigem Beschluss Olympiasiegerin Miriam Welte vor.

Bärnwick ist gebürtiger Schwabe und wohnt seit 25 Jahren in Ingelheim. Er hatte in seiner beruflichen Karriere Leitungsfunktionen beim Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim inne. Als Sportfunktionär sammelte Bärnwick Erfahrungen als Sportwart und Präsident des TC Boehringer Ingelheim und als Präsident der Spvgg. Ingelheim.

Außerdem war er Gründungsmitglied des Ingelheimer Förderzentrums für Jugendfußball und Soziales, Präsidiumsmitglied beim Sportbund Rheinhessen, zwei Jahre Mitglied im LSB-Arbeitskreis Sport und Kommune, langjähriges Ausschussmitglied des Ingelheimer Stadtrates, fünf Jahre Beigeordneter der Stadt Ingelheim, Aufsichtsratsvorsitzender der Ingelheimer Kultur-und Marketing GmbH (IKumM) sowie Mitglied in diversen Vereinen.

Als seine Ziele als LSB-Präsident nennt Bärnwick zum einen die Auswertung und Umsetzung der Organisationsanalyse und den Bau der neuen Geschäftsstelle – wo er seine Erfahrungen aus dem Bau der Ingelheimer Kultur- und Kongresshalle (kING) und des Ingelheimer Winzerkellers einbringen will. Darüber hinaus ist es dem Ingelheimer wichtig, die guten Kontakte zum Ministerium zu pflegen und zu intensivieren, den Leistungssport finanziell auszubauen.

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