Ortsvorsteher Mahle, OB Ebling, Bürgermeister Beck und Finanzministerin Ahnen (von links) im großen Saal des neuen Finther Bürgerhauses. Foto: Ralph Keim

FINTHEN – Wegen der Coronakrise ging die Eröffnung des neuen Bürgerhauses lediglich virtuell über die Bühne. Jetzt besuchten Finanzministerin Doris Ahnen und Oberbürgermeister Michael Ebling (beide SPD) den mehr als acht Millionen Euro teuren Neubau. Die Finanzierung des Projektes war nur wegen umfangreicher Landeszuschüsse möglich gewesen. Empfangen wurden die beiden Politiker von Bürgermeister Günter Beck (Grüne) und Ortsvorsteher Manfred Mahle (SPD).

Beck erläuterte im Rahmen eines Rundgangs das neue Bürgerhaus. OB Ebling bezeichnete das Konjunkturpaket, aus dem die Stadt für den Bau der neuen Bürgerhäuser in Finthen und Hechtsheim sowie der noch laufenden Sanierung des Lerchenberger Bürgerhauses gut 21 Millionen Euro schöpfen konnte, als sehr kommunalfreundlich, da es eine zielgenaue Förderung möglich gemacht habe.

Für sie sei die Förderung eine Herzensangelegenheit gewesen, bekräftigte im Gegenzug Ministerin Ahnen. Sie erinnerte daran, dass das Land insgesamt 280 Millionen Euro für die rheinland-pfälzischen Kommunen zur Verfügung stelle. Zudem erinnerte sie daran, dass weitere mehr als 20 Millionen Euro ebenfalls in die Stadt Mainz fließen werden. Diese Summe komme dann der Sanierung von Schulen zugute.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“