IHK-Hauptgeschäftsführer Günter Jertz (2. v. li.) war am ersten Tag in Mainz persönlich vor Ort. Foto: Ralph Keim

MAINZ – Die Corona-Krise setzt vielen Betrieben auch in der Berufsausbildung schwer zu. Zwar ist die Bereitschaft der Betriebe zur Ausbildung nach wie vor groß, jedoch haben die Krise und der Lockdown die Berufsvorbereitung an den Schulen stark behindert und damit zu Informationsmangel und Verunsicherung bei den Schülern geführt. 

Gemeinsam bemühen sich die Agentur für Arbeit und die Wirtschaftskammern diesen Informationsrückstand wieder aufzuholen und vor allem die Schülern der Abschlussklassen über die nach wie vor hervorragenden Berufsaussichten in Handwerk, Industrie und Handel zu informieren. 

Gemeinsam haben die Agentur für Arbeit, die IHK für Rheinhessen und die Handwerkskammer Rheinhessen eine dreitägige Ausbildungsoffensive in Mainz und Worms gestartet: „Walk and Talk“. Bei einem kleinen Spaziergang stehen die Ausbildungs-Experten der genannten Einrichtungen für Fragen und Gespräche rund um die Themen Berufsorientierung, Ausbildung und Bewerbung zur Verfügung. 

Angesprochen sind insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene, die in diesem Jahr noch eine Ausbildung starten möchten. Neben Schulabgängern sind aber auch ausdrücklich Eltern eingeladen, die Beratung zu nutzen, um sich über die verschiedenen Kontaktmöglichkeiten sowie Ausbildungs- und Karrierewege für ihre Kinder zu informieren. Im Gepäck haben die Ausbildungsberater, neben Mundschutzmasken und genügend Abstand, auch freie Ausbildungsplätze.

„Walk and Talk“ gibt es in Mainz erneut am Mittwoch, 22. Juli, 14 bis 17 Uhr, auf dem Gutenbergplatz direkt am Denkmal.

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