Rainer Ebling, Gerulf Herzog und Walter Jertz (v. li.) auf der Aussichtsplattform des Ruprechtsturmes nach Fertigstellung der Sanierung im Mai 2020. Archivfoto: C. Mühleck

OPPENHEIM / DEXHEIM – In ihrem Nachruf auf den verstorbenen Landrat a.D. Gerulf Herzog würdigt die Stadt Oppenheim ihn als „höchst engagierten Freund und Förderer der Stadt“. Sowohl Stadtbürgermeister Walter Jertz als auch die Beigeordneten Rainer Ebling (AL), Susanne Pohl (CDU) und Ulrike Franz (WfO) loben Herzog als einen „Mann der Tat“, der Oppenheim, wo er aufwuchs, auf besondere Weise verbunden war. 

„Er hat sich, besonders seit den 2000er Jahren geschichtlichen Ereignissen in der Region zugewandt und sich für den Erhalt, die Pflege und Sanierung von einzigartigen Kulturdenkmälern stark gemacht“, so die Verwaltungsspitze. So sei ihm als Vorsitzender des 2012 gegründeten „Fördervereins Ruprechtsturm“ ein kleines Wunder gelungen. Mit der Sanierung des erhabenen Aussichtsturms in der Dalbergerstraße konnte nicht nur ein lebendiges Stück Stadtgeschichte konserviert werden – vielmehr erreichten die emsigen Ehrenamtlichen neben der Renovierung auch eine Begehbarkeit für Interessierte, die die Aussicht über das Rheintal vom Taunus bis zum südlichen Odenwald genießen möchten.

„Wir bedauern sehr, dass Gerulf Herzog die offizielle Eröffnung des Turmes im September nicht miterleben kann, freuen uns jedoch gleichwohl darüber, dass die fast zehn Jahre währende Sanierung unter seiner Ägide unserer Stadt eine wunderbare Visitenkarte geschenkt hat. Wir werden Gerulf Herzog immer ein ehrendes Andenken bewahren und wünschen seinen Angehörigen viel Kraft und alles erdenklich Gute für die Zukunft“, so das Team der Stadt abschließend.

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