Ein Prosit auf die Eingemeindung: Niersteins Stadtbürgermeister Jochen Schmitt (re.) und der Ortsvorsteher von Schwabsburg, Benjamin Loos. Foto: Stadt Nierstein

NIERSTEIN – Die Erinnerung an die Eingemeindung von Schwabsburg vor 50 Jahren, nämlich am 1. Juli 1970, konnte coronabedingt nicht so stattfinden wie ursprünglich geplant. Dennoch trafen sich am 1. Juli 2020 Niersteins Stadtbürgermeister Jochen Schmitt und der Ortsvorsteher von Schwabsburg, Benjamin Loos, an genau der Stelle vor 50 Jahren Schwabsburgs neuer Bürgermeister, Paul Frank, und Niersteins Bürgermeister Friedhelm Schneider, seinerzeit die neuen Ortseingangsschilder enthüllten. 

Um das gewachsene Miteinander zu würdigen, stießen der Stadtbürgermeister und der Ortsvorsteher mit einem Glas Riesling aus der Weinlage Orbel an, nämlich aus dem Wingert der seinerzeit die geografische Grenze zwischen Nierstein und Schwabsburg markierte.

„Schwabsburg hat in alle den Jahren seine Identität bewahrt“, so Stadtbürgermeister Schmitt. Für ihn ist ein partnerschaftliches Miteinander die Voraussetzung für eine gute Entwicklung von Nierstein und Schwabsburg in ihrer Gesamtheit. Nicht nur städtebaulich seien die Stadt und der Stadtteil enger zusammengerückt, nein auch die Vorbehalte gegen die damalige Eingemeindung sind merklich zurückgegangen. 

Für Ortsvorsteher Benjamin Loos ist es wichtig, dass ein starker Ortsbeirat die Interessen von Schwabsburg vertritt und diese auch gegenüber der Verwaltung in Nierstein zum Ausdruck bringt. Für beide, Schmitt und Loos, überwiegen die Vorteile der damaligen Eingemeindung. 

„Nierstein ist mit dem Stadtteil Schwabsburg die größte Kommune in der Verbandsgemeinde Rhein-Selz. Dementsprechend selbstbewusst kann die Verwaltung gegenüber Dritten auftreten“, so das Credo des Stadtbürgermeisters und des Ortsvorstehers.

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