Magnus Schneider, Vorsitzender der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz, Andreas Zels, Vorsitzender der Liga der Freien Wohlfahrtspflege, und Jacob Geditz, Vorstandsvorsitzender der Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland, (von links) bei der Spendenübergabe im Garten der Mainzer Jugendherberge. Foto: Ralph Keim

MAINZ – Auch wenn vielerorts wieder so etwas wie ein Stück weit Normalität eingekehrt ist: Die Coronakrise mit samt ihren Auswirkungen ist noch lange nicht überwunden. Viele Menschen haben noch immer mit den wirtschaftlichen und finanziellen Folgen zu kämpfen, was ihr Leben vielleicht noch viele Monate lang prägen wird. Vor diesem Hintergrund ist jeder Euro an Unterstützung wichtig.

Und vor diesem Hintergrund kann man die 150000 Euro, die die Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz jetzt als Corona-Nothilfe ausgeschüttet hat, nur als sehr großzügig bezeichnen. Stiftungsvorsitzender Magnus Schneider und Stiftungs-Geschäftsführer Frank Zwanziger übergaben das Geld symbolisch in Mainz im Garten der Jugendherberge. Das Motto „Sechs Richtige für sechs Wichtige“ macht deutlich, dass das Geld von Lotto kommt und dass es an sechs Institutionen geht.

Es sind dies die in der Liga der Freien Wohlfahrtspflege organisierten Spitzenverbände der AWO, des DRK, der Caritas, der Diakonie und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands sowie die Jugendherbergen des Landes. Über diese Organisationen werden die Gelder schnell weiter verteilt.

„Die Mittel der Lotto-Stiftung ermöglichen gezielte Hilfe im Einzelfall, aber auch die Förderung und Durchführung von Projekten“, freute sich Andreas Zels, Vorsitzender der Liga, der den symbolischen Scheck entgegennahm. „Dass die Lotto-Stiftung dabei auch die notleidenden Jugendherbergen mit ins Boot nimmt und im Rahmen dieser Aktion für 25000 Euro Übernachtungsgutscheine kauft, ist eine Win-Win-Aktion, die uns begeistert und die Anerkennung verdient“, ergänzte Jacob Geditz, Vorstandsvorsitzender der Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Mit den Geldern schafft beispielsweise der Diözesancaritasverband Mainz für seine elf Wohngemeinschaften für Menschen mit psychischer Erkrankung Tablets an. Der DRK-Ortsverein in Bodenheim versorgt Senioren, die nicht mehr zu einem Mittagstisch kommen können, mit Essen. Der DRK-Ortsverein Guntersblum hat einen Einkaufsservice für gefährdete und mobilitätseingeschränkte Menschen aufgebaut. Dafür wurden zum Beispiel Rollwagen und Schutzmasken angeschafft.

„Gemeinsam mit den sechs heute bedachten Organisationen wollen wir unser Bundesland wieder ein Stückchen stärker und lebenswerter machen“, betonte Stiftungsvorsitzender Schneider abschließend.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“