Nur fröhliche Gesichter gab es bei der Grundsteinlegung der neuen Kita St. Georg mit der Trägerbeauftragten Elisabeth Stauder, Pfarrer Markus Kölzer, Ortsvorsteherin Claudia Siebner, Kitaleiterin Gudrun Schrohe-Rochow und Bauleiter Frank Fuchs (von links) .Foto: Oliver Gehrig

BRETZENHEIM – „Das ist ein besonderer Tag!“ Das sagte Pfarrer Markus Kölzer jetzt bei der Grundsteinlegung der neuen Kita St. Georg in der Dantestraße. Vor drei Monaten startete der Neubau auf dem Areal des abgerissenen Hauses St. Georg. Die neue Kita St. Georg soll im Sommer 2021 fertiggestellt sein.

Das 1984 eröffnete alte Kitagebäude St. Georg an der Ecke Dantestraße und An der Kirchenpforte mit seinen drei Gruppen ist inzwischen in die Jahre gekommen und deutlich zu klein geworden. Eine Genehmigung für eine U-3-Erweiterung sei wegen der verwinkelten Spielebenen und Stockwerke nicht möglich gewesen, erläuterte Kitaleiterin Gudrun Schrohe-Rochow im Gespräch mit der Lokalen Zeitung. Umso wichtiger sei nun der Neubau. „Wir bleiben wettbewerbsfähig“, betonte Schrohe-Rochow. Das 1200 Quadratmeter große Gebäude hat Platz für 80 Kinder in vier Gruppen, darunter zwei gemischte Gruppen mit je sieben Kindern unter drei Jahren und je acht Kindern über drei Jahren. Das zweieinhalb geschossige Gebäude besteht aus drei Gliedern mit viel Glas in Richtung Norden. Es hat vier Gruppenräume mit Spielebenen, vier Funktionsräume, einen Mehrzweckraum sowie Küche, Waschräume und Toiletten. Die genauen Kosten wollte Trägerbeauftragte Elisabeth Stauder nicht nennen. Klar sei aber, dass das Gebäude erheblich teurer werde als ursprünglich geplant. Zuschüsse gibt es von Stadt und Land sowie vom Bistum. Die alte Kita wird abgerissen und das Grundstück verkauft. Auf diesem Areal soll Wohnbebauung entstehen.

„Der Verwaltungsrat hat entschieden, in die Zukunft der Kinder zu investieren“, betonte Pfarrer Kölzer. Ersegnete den Rohbau und zitierte den Evangelisten Matthäus mit der „Segnung der Kinder“. Sein Dank ging an die Erzieherinnen für ihre engagierte Arbeit. Bauleiter Frank Fuchs setzte die Kapsel als Grundstein in die Wand an der Küchentür. In der Zeitkapsel enthalten sind nach altem Brauch Pläne und Fotos des Neubaus, eine Tageszeitung, Hartgeld und diverse Glücksbringer. Fuchs dankte dem Architekturbüro Färber und der Firma Gmünden. Ortsvorsteherin Claudia Siebner ergänzte, dass das Projekt bereits vor sechs Jahren an sie herangetragen worden sei. „Dieser Entwurf passt nach Bretzenheim, es wird ein gutes Werk.“ Der Neubau sei wichtig, da Ganztagsplätze stark nachgefragt seien.Genauso hoch sei die Nachfrage nach neuen Wohnungen, die dann auf dem Areal der alten Kita entstehen.

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Oliver Gehrig
Ich bin gebürtiger Mainzer, Jahrgang 1967 und seit mehr als 20 Jahren hauptberuflich journalistisch in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport tätig. Für die Lokale Zeitung berichte ich seit 2014 aus Bretzenheim, Hechtsheim, Lerchenberg, HaMü, AKK und der Oberstadt sowie aus Finthen und Gonsenheim. In meiner Freizeit fahre ich gerne Fahrrad. Weitere Hobbies sind Tennis, Fußball und Aquaristik.