LAUBENHEIM – Der Grundschulneubau soll 2024 fertig sein, die Hausmeisterwohnung wird künftig als AWO-Begegnungsstätte genutzt, das Jugendzentrum zieht ins Wilhelm-Spies-Haus. Räumlich gesichert sind die Fastnachtssitzungen in der kommenden Kampagne, einen Zeitpunkt für die Vorstellung einer Sanierungsplanung für die marode Sporthalle ist noch nicht festgelegt. Das teilte die Stadtverwaltung dem Ortsbeirat auf verschiedene Anfragen mit.

Nichts geändert hat sich an der für Laubenheim unerträglichen Situation mit den durchfahrenden Lkw. Eine Antwort auf die CDU-Anfrage nach dem mehrfach geforderten Durchfahrverbots gab es nicht. „O je, ach du liebes Bisschen“, hörte man Stimmen, als Ortsvorsteher Gerd Strotkötter dann noch verkündete, er habe von der Gemeinde Bodenheim erfahren, dass die Abfahrt Richtung Bodenheim von der Bundesstraße 9 ab Ende August erneuert wird. „Das bedeutet, dass sämtlicher Verkehr durch Laubenheim fährt“, sagte er. In einem Eilantrag beschloss der Ortsbeirat einstimmig, eine Behelfsabfahrt zur Entlastung des Stadtteils zu fordern Franz Horak (Grüne) sagte: „Acht bis zehn Lkw kommen stündlich durch die Oppenheimer Straße, manche schaffen ́s, manche nicht.“ Würden es jetzt noch mehr, weil die B9 nicht zu benutzen sei, dann sei Laubenheim nicht mehr befahrbar, prognostizierte Horak. Sabrina Möhn (CDU) wies auf die jüngste Panne bei der Beschilderung hin, die anlässlich der Sanierung der Landstraße zwischen Bodenheim und Laubenheim, passiert war. Dies dürfe nicht noch einmal geschehen. Die Beschilderung solle frühzeitig und großräumig angebracht werden.

Auf der Laubenheimer Höhe sollen Blühwiesenstreifen an den Wegesrändern und anderen nicht genutzten Flächen entstehen. Zu Gunsten des Naturschutzes und als Aufwertung des beliebten Naherholungsgebietes. Als besonders geeignet sehen hier die Gremiumsmitglieder die verwilderte Fläche um den ehemaligen Starenturm oder die Übergänge zum Landschaftsschutzgebiet am unteren Rand der Laubenheimer Höhe.

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt renaturiert den Uferbereich in Laubenheim in einem Modellprojekt des Bundes, die Stadt Mainz plant, nördlich des Projektgebietes ein Naherholungskonzept umzusetzen. SPD und Grüne thematisierten in einem gemeinsamen Antrag die Zustände auf dem betonierten Wirtschaftsweg von der NATO-Rampe zum früheren Campingplatz am Rheinufer. Laubenheimer Bürger hatten sich beklagt über große Schlaglöcher, Bodenunebenheiten und Risse im Belag, die zur Gefahr für Radfahrer und Fußgänger werden können. Der Betreiber des Kieswerkes dort hat nicht zum ersten Mal Gesteinsquader und Kiesberge abgelegt. Die Stadt soll nun den Weg instand setzen und ein Auge auf die Situation haben, denn es parken Anhänger und große Lkw zwischen Schüttgut und Steinen.

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Helene Braun
Seit 2003 bin ich für die Lokale Zeitung journalistisch tätig. Von 2014 bis Ende 2018 war ich Redaktionsleiterin für die Mainzer Stadtteile und die Verbandsgemeinde Bodenheim. Meine heutigen Schwerpunkte liegen auf allem, was im und vor Ort geschieht und für die Leser interessant ist. Dies sind Berichte, Reportagen und Fotos aus Lokalpolitik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Vereinen, zu besonderen Events und kuriosen Begebenheiten.