Das offene WLAN soll in die Ortsverwaltung kommen. Offen ist auch der Zeitpunkt. Foto: Gregor Starosczyk-Gerlach

EBERSHEIM. Die flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet ist in Ebersheim nach wie vor ein Wunschtraum. Auch die Einrichtung des offenen WLAN lässt auf sich warten. Das ging aus den Mitteilungen der Stadtverwaltung hervor, die in der Ortsbeiratssitzung zitiert wurden. „Wir haben in Ebersheim das Problem, dass Straßen mit hoher Bandbreite oft unmittelbar an Straßen grenzen, die nicht darüber verfügen“, sagte Anette Odenweller (CDU). Die Ortsvorsteherin bezog sich auf die Antwort auf eine Anfrage der Christdemokraten. Die Mittel aus dem jüngsten Konjunkturpaket der Bundesregierung beinhalten auch den Breitbandausbau, hieß es darin. Ob sich daraus Fördermöglichkeiten für die Ausweitung des schnellen Internets in Mainz ergeben, wolle die Stadt demnächst prüfen. Darüber hinaus, so das Papier, erstelle die Verwaltung derzeit ein Konzept zum Ausbau des öffentlichen WLAN-Angebotes. Angestrebt werde offenes WLAN für alle Ortsverwaltungen, so das Versprechen aus dem Mainzer Rathaus. Da die Stadt aktuell aber andere Projekte vorrangig behandele, lasse sich der genaue Umsetzungszeitpunkt nicht nennen. Das für alle zugängliche WLAN hätte die Ebersheimer Bürgervertretung gerne auch in der Töngeshalle und hat das bereits vor dem Corona-Lockdown beantragt. Odenweller kündigte an, bezüglich der Gelder aus dem Konjunkturpaket in Kontakt mit Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz (CDU) zu treten.

Wie die Ortsvorsteherin weiter ausführte, gebe es fertige Pläne für den Anbau am Feuerwehrgerätehaus. Sie sollen dem Gremium in absehbarer Zukunft vorgestellt werden. „Vielleicht werden wir sie uns vor Ort ansehen“, kündigte sie an. Das Nebengebäude wurde notwendig, weil die Ebersheimer Feuerwache keine von der KFZ-Halle abgeschlossene Umkleide besitzt, die zudem die Geschlechtertrennung ermöglicht, so der städtische Beschluss von 2018. Es ist darüber hinaus beabsichtigt, zusätzliche Lagerflächen im Neubau unterzubringen.

Laut einer weiteren Auskunft des Schuldezernats prüft die Stadt derzeit, ob die Betreuung in der Grundschule im Feldgarten ab dem Schuljahr 2021/22 um ein Angebot bis 14.30 Uhr ohne Mittagessen ausgeweitet werden kann. Als Kooperationspartner komme das benachbarte Jugendzentrum in Betracht.

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Gregor Starosczyk-Gerlach
Ich schreibe und fotografiere seit 2013 für die Lokale Zeitung. Die Begeisterung für die Lokalmedien entdeckte ich während des Studiums der katholischen Theologie und habe seit 2007 für Lokalzeitungen, öffentliche Einrichtungen und Online-Medien gearbeitet. Mich fasziniert der wunderbare Alltag. Unterwegs bin ich für Themen in Ingelheim, VG Heidesheim, Budenheim, Rheinhessen, in Mombach, Ebersheim, Hechtsheim.