GONSENHEIM – Der Verkehr in der engen Kapellenstraße macht den Anwohnern zu schaffen.Eine ganze Reihe von Bewohnern war in die jüngste Ortsbeiratssitzung gekommen, um Christian Kron vom Stadtplanungsamt die Probleme zu schildern. Und die sind groß, wie auch Ortsvorsteherin Sabine Flegel weiß. „Seitenspiegel werden abgefahren, Busse und Müllwagen kommen nicht durch”, skizzierte sie die häufigen Probleme.

Ein Anwohner kritisierte, dass die Mainzer Mobilität in der schmalen Straße seit dem Fahrplanwechsel sperrigere Gelenkbusse einsetzt, die häufiger als früher fahren, jedoch mit sehr wenigen Passagieren. „Das ist auch ökologisch nicht sinnvoll”, sagte er. Ein anderer Anwohner berichtete, dass sich die Verkehrssicherheit in der Kapellenstraße für Kinder und Radfahrer in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert habe.

Flegel kündigte an, bei der Mainzer Mobiliät eine Fahrgastzählung anzufordern. Außerdem einigten sich Kron und Flegel darauf, kurzfristig einen Vor-Ort-Termin mit den Anwohnern zu vereinbaren, um sich ein Bild von der Situation zu machen.

Positives hatte Kron indes von der Lennebergstraße zu vermelden, nachdem dort Maßnahmen zur Verkehrssicherheit durchgeführt worden waren – darunter alternierendes Parken. Fast 99 Prozent der Autofahrer halten dort inzwischen das erlaubte Tempo 50 ein.„Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei 41 Kilometern pro Stunde”, berichtete Kron nach der Auswertung der Messtafel und verborgener Messungen. „Das Geschwindigkeitsniveau ist das, was wir erzielen wollten”, betonte er. Schwierigkeiten gibt es jedoch noch durch das alternierende Parken, schilderte die SPD in einem Antrag.

„Einige Fahrzeuge schwenken nicht ein, sondern fahren wie früher üblich geradeaus weiter”. Außerdem parkten oft Autos außerhalb der eingezeichneten Parkbuchten. Die Folge seien gefährliche Ausweichmanöver und Vollbremsungen. Daher forderte der Ortsbeirat Schilder und die Markierung des verschwenkten Mittelstreifens.

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