Christoph Hand (li.) und Ortsvorsteher Brian Huck begrüßen die Einführung von Tempo 30. Foto: Ralph Keim

NEUSTADT – Runter vom Gaspedal: Ab 1. Juli gilt auf auf der Achse Parcusstraße/Kaiserstraße sowie auf der Achse Rheinallee/Kaiser-Karl-Ring sowie der Rheinstraße ganztägig Tempo 30.

Nicht nur hier gilt ab 1. Juli Tempo 30. Foto: Ralph Keim

Die beiden Ortsvorsteher, Christoph Hand (Neustadt) und Brian Huck (Altstadt), begrüßten in einem Pressegespräch direkt an der Rheinstraße die Maßnahme: Sie sei gut für die Umwelt und sie sei gut für die lärmgeplagten Anwohner, so die beiden Ortsvorsteher einmütig. „Wir sind schließlich die von den Bürgern unserer Stadtteile gewählten Vertreter“, begründeten die beiden Ortsvorsteher ihr Vorgehen, zu dem sie sogar schon einmal ein „Tempo 30“-Schild mitgebracht hatten.

Das Tempolimit sei schon seit vielen Jahren Thema. Entsprechend groß sei der Zuspruch bei den betroffenen Bürgern, bekräftigten Huck und Hand. An der Rheinallee gebe es auf Höhe des Zollhafens seit geraumer Zeit die Riegelbebauung, nannte Hand ein Beispiel. Diese Art der Bebauung sorge für eine Verschlimmerung des Lärms, der sich in diesem Bereich durch die Bebauung verstärke.

Ortsvorsteher Huck freut es, dass in der Altstadt jetzt weitesgehend Tempo 30 herrsche. In der Neustadt seien beispielsweise die Hauptverkehrsstraßen ausgenommen, die auch von den Straßenbahnen befahren werden, ergänzte Ortsvorsteher Hand. Für Straßenbahnen sei Tempo 30 ungünstig.

Beide Ortsvorsteher machten darauf aufmerksam, dass es zu Tempo 30 nur eine Alternative gegeben hätte: das Dieselfahrverbot. Und Ortsvorsteher Hand machte darauf aufmerksam, dass es in Zukunft richtig teuer werde, wenn Autofahrer mit mehr als 50 Stundenkilometern beispielsweise über die Rheinallee fahren.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“