Corona-Aufsteiger: die SpVgg Ingelheim spielt jetzt in der Landesliga. Foto: Rolf Mayer

INGELHEIM – Als die Spielsaison nach dem Spieltag am 8. März wegen der Corona-Pandemie abgebrochen werden musste und in der Folge die Aufnahme der Spiele auch nicht mehr möglich war, stellte sich die Frage, wie wird die abgebrochene Saison bewertet.

Wäre die Saison zu Ende gespielt worden, so wäre der Erstplatzierte aufgestiegen, der Zweitplatzierte hätte die Relegation gespielt. Nun ergab sich nach dem 8. März folgender Tabellenstand: VfL Fontana Finthen: 20 Spiele, 49 Punkte; SpVgg Ingelheim: 19 Spiele, 45 Punkte; SV Horchheim: 19 Spiele, 44 Punkte.

Über den Aufstieg sollte nach dem Vorschlag des Präsidiums des Südwestdeutschen Fußballverbandes (SWFV) die letzte Tabelle in Verbindung mit einer sogenannten Quoten-Regelung , sprich aktuelle Punktzahl geteilt durch die Anzahl der gespielten Spiele entscheiden. Und so wurden zwei Aufsteiger festgelegt. Dieser Regelung stimmten dann 80,27 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder zu. Die SpVgg Ingelheim steigt zusammen mit dem VfL Finthen von der Bezirksliga in die Landesliga auf.

Gleichwohl betonten die Beteiligten, dass man als Sportler natürlich eine sportliche Entscheidung lieber gehabt hätte.

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