Janine Hofeditz vom Team des Stadtteiltreffs würde sich über neue Helfer für den Brotkorb freuen. Foto: Ralph Keim

GONSENHEIM – Einrichtungen wie die Tafeln oder auch der Brotkorb in Gonsenheim verbuchen in dieser Zeit, die immer noch von den Verordnungen zur Coronakrise geprägt ist, einen signifikanten Zulauf an Klienten. Um diesen Anforderungen auch in Zukunft gerecht zu werden, sucht der Brotkorb (es handelt sich dabei um ein Angebot des Stadtteiltreffs Gonsenheim) noch Mitarbeiter.

Der von den christlichen Kirchengemeinden von Gonsenheim getragene und unterstützte Brotkorb hat donnerstags von 14.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. „Wir hatten auch während des Höhepunkts der Coronakrise geöffnet, was den Zuspruch noch verstärkt hat“, berichtet Janine Hofeditz vom Team des Stadtteiltreffs. Erfreulich sei gewesen, dass es zu dieser Zeit eine großen Zuspruch seitens neuer Helfer gegeben hat. „Dadurch konnten wir das wichtige Angebot aufrecht erhalten.“ Insgesamt zählte der Brotkorb vor Corona rund 70 Helfer, die sich nicht nur um die Ausgabe der Lebensmittel kümmerten. „Etliche Helfer sind allerdings schon im Rentenalter und gehören damit zur Corona-Risikogruppe.“

Helfer werden unter anderem auch gebraucht für die Vorbereitung der Ausgabe, für den Transport der Lebensmittel zur Ausgabestelle, außerdem für organisatorische Aufgaben. „Man sollte schon mindestens vier Stunden Zeit pro Woche aufbringen können“, erläutert Janine Hofeditz. Besonders freuen würde sich das Team über neue Helfer, die anpacken können oder auch Verantwortung übernehmen wollen.

Rund 150 bis 160 Haushalte sind beim vor 15 Jahren eröffneten Brotkorb des Stadtteiltreffs registriert. „Eine Registrierung ist nämlich eine der Voraussetzungen, dass man den Brotkorb nutzen darf“, erläutert Janine Hofeditz weiter. Der Mann beziehungsweise die Frau bekommt dann einen vom Brotkorb ausgestellten Ausweis. Für die in Empfang genommenen Lebensmittel müssen ein Euro pro im Haushalt des Klienten lebender Person gezahlt werden.

Weitere Infos, auch zu einer Mitarbeit unter www.stadtteiltreff-gonsenheim.de und j.hofeditz@stadtteiltreff-gonsenheim.de.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“