Der FSV Oppenheim forciert seine Jugendarbeit, unter anderem mit einem individuellen Patenkonzept. Foto: red

OPPENHEIM – Spieler aus dem eigenen Nachwuchs hatten in den letzten Jahren erheblichen Anteil an den Erfolgen der beiden Herrenmannschaften des FSV Oppenheim. Um auch langfristig und nachhaltig weiterhin erfolgreich zu sein, forciert der Verein seine Ausbildung in der Jugend. 

„Wir sind sehr erfreut darüber, dass sich ein junges und engagiertes Team gefunden hat, das Verantwortung übernehmen möchte und umfangreiches Fußball-Know-how mitbringt“, sagt Gerhard Horn, Erster Vorsitzender des FSV. Zum Team der Jugendkoordinatoren zählen künftig Christoph Rech (30), Martin Pflieger (36), Tobias Schwarz (27), Jannis Rothmann (29), Paul Heise (21) und Marek Ignacy (39). 

Die sechs Teammitglieder bringen nicht nur eine hohe Begeisterung für den Jugendbereich des Vereins mit, sie sind auch alle seit vielen Jahren Vereinsmitglied und selbst sowohl auf als auch neben dem Platz als Spieler und Trainer aktiv.

Neu ist das Patenkonzept: Es sieht eine Verteilung der Aufgaben und Zuständigkeiten auf mehrere Schultern vor. Die Jugendkoordinatoren sind zukünftig das Bindeglied zwischen den Trainern und dem Vorstand. Neben der Unterstützung der Trainer im organisatorischen Bereich und der systematischen Ausbildung der Spieler hat sich das Team insbesondere die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts des Gesamtvereins als Ziel gesetzt. 

Hierzu wurden zahlreiche Ideen und Maßnahmen im außersportlichen Bereich, wie beispielsweise ein Vater-Kind-Zelten oder teambildende In- und Outdooraktivitäten, entwickelt. „Wir wollen unser Vereinsmotto ,Mehr als ein Fußballverein´ mit neuem Leben füllen und das Vereinsleben bereichern. Zudem wollen wir uns in der Jugend noch stärker als Familienverein darstellen. Das geht weit über den Fußball hinaus. Unser bisheriges Jugendkonzept wurde dazu komplett überarbeitet und mit neuen Schwerpunkten versehen“, sagt Christoph Rech, der Dienstälteste des Teams.

Neben den zahlreichen Ideen zur Gestaltung des Vereinslebens abseits des Platzes haben sich die Jugendkoordinatoren auch das Ziel gesetzt, zukünftig einen direkteren Einfluss auf das sportliche Geschehen zu nehmen. Hierzu sollen unter anderem regelmäßige Trainerfortbildungen zur Professionalisierung der Trainingsarbeit angeboten werden. 

„Die Trainer müssen drei, vier Schwerpunkte lehren, auf die der Trainer der Folgejugend zurückgreifen kann.  Das muss alles Hand und Fuß haben und auch der Austausch der Jugendtrainer untereinander soll gestärkt werden. Dieses Fundament möchten wir so schnell wie möglich im Dialog mit den Vereinsverantwortlichen und den Jugendtrainern schaffen und durch regelmäßige Fortbildungen und eine konsequente Umsetzung des Jugendkonzepts langfristig verfolgen“ sagt Marek Ignacy. 

Dies funktioniere nur gemeinsam mit allen Verantwortlichen, Trainern, Betreuern, Spielern und den Eltern. Die Hoffnung der Oppenheimer Jugendkoordinatoren ist groß, dass auch die zukünftigen Erfolge des FSV auf die tolle Entwicklung der eigenen Talente zurückgeführt werden können.

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