Landrätin Dorothea Schäfer beim Unterschreiben der Einbürgerungs-Urkunden. Foto: Kreisverwaltung/Dörte Gebhard

RHEINHESSEN – Die Einbürgerungen im Kreis laufen weiter – wenn auch unter besonderen Umständen. Die übliche Feierlichkeit im Ingelheimer Kreistagssaal findet wegen der Corona-Situation nicht statt, stattdessen kommen die Neubürgerinnen und Neubürger einzeln ins Kreishaus und erhalten ihre Einbürgerungsurkunden. 

„Einbürgerungen stärken die Integration in unserem Landkreis und sind ein wichtiges Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung all derjenigen, die eingebürgert werden. Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wollen wir alles dafür tun, dass dies ermöglicht wird“, so Landrätin Dorothea Schäfer.   

Die ersten Einzel-Einbürgerungen fanden am 30. März 2020 statt. Seither wurden 55 Personen eingebürgert. Die mit sieben Personen zahlenmäßig größte Gruppe der neu Eingebürgerten stammt aus der Türkei, es folgen jeweils sechs iranische und syrische Personen. Unter anderem wurden auch Menschen aus Afghanistan, Großbritannien, Bulgarien, Israel, Marokko, Portugal, Südafrika und Venezuela zu deutschen Staatsangehörigen erklärt. 17 Personen gaben im Zuge der Einbürgerung ihre ursprüngliche Staatsangehörigkeit auf. 

Weitere Einzeltermine zur Einbürgerung sind geplant.

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