Gründezernentin Eder (li.) und Ortsvorsteherin Westrich haben sichtlich Spaß an den Fitnessgeräten. Das freut auch Sozialdezernent Lensch. Foto: Ralph Keim

LERCHENBERG – Welch ein Kleinod: Der Lerchenberger Stadtteilpark nördlich der Regerstraße bildet einen angenehmen Kontrast zur umliegenden Verdichtung und den Hochhäusern dieses Stadtteils. Hier zwitschern die Vögel, dass es ein wahre Freude ist. Mittelpunkt ist ein von alten Bäumen gesäumter Teich, eigentlich ein Regenrückhaltebecken, in dem sich die Enten sichtlich wohlfühlen.

Dieser Stadtteilpark wird derzeit im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt“ aufgewertet. Die Bauarbeiten sind im Januar dieses Jahres angelaufen und sollen voraussichtlich im Herbst abgeschlossen werden. Aus Gründen des Vogelschutzes ruhen die Arbeiten momentan. Jetzt machten sich Gründezernentin Katrin Eder, Sozialdezernent Eckart Lensch und Ortsvorsteherin Sissi Westrich ein Bild von den Maßnahmen.

Ortsvorsteherin Westrich erläutert Sozialdezernent Lensch und Gründezernentin Eder (Hintergrund) die Maßnahmen zur Aufwertung des Stadtteilparks. Foto: Ralph Keim

Der Fußweg, der von der Hindemithstraße nahe des Carl-Zuckmayer-Zentrums zum Teich hinunterführt, wird als Asphaltweg neu angelegt. Seitlich des Weges wurden zur sportlichen Betätigung drei generationsübergreifende Outdoor-Fitnessgeräte (ein Gleichgewichtstrainer, ein Schultertrainer und ein Rückentrainer) installiert. Auch der um das Regenrückhaltebecken geführte Weg, der zudem als Betriebsweg für die Pflege des Beckens dient, wird neu hergestellt. 

An drei Stellen wird im Uferbereich das Gehölz zurückgeschnitten, um freie Sicht auf die Wasserfläche zu ermöglichen. In diesen Bereichen sind bereits neue Bänke aufgestellt worden. Ein Highlight der Anlage wird ein über das Wasser geführter Steg sein. Aus Sicherheitsgründen muss der komplette Teich jedoch mit einem 1,20 Meter hohen Zaun abgegrenzt werden.

Neue Bänke gehören ebenfalls zu den Maßnahmen der Aufwertung. Foto: Ralph Keim

Die beiden Dezernenten zeigten sich begeistert von dem Stadtteilpark und davon, was er den Lerchenberg-Bewohnern bietet. „Durch die neue Gestaltung geben wir den Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtteils mehr Möglichkeiten zur Naherholung“, so der Sozialdezernent. „Bei der Umgestaltung des Areals steht das Naturerlebnis im Vordergrund“, ergänzte Gründezernentin Eder. Der Umgestaltung gingen bereits 2017 zwei Beteiligungsveranstaltungen für die Bewohner des Stadtteils voraus. 

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“