Im Garten des Musikers Michael Geyer erlebten die Besucher einen angenehmen Abend. Foto: Agnes Wintrich

FINTHEN – Bei ihrer Recherchearbeit für die Chronik über „Finthen in Corona-Zeiten“ machte die Zweite Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins, Agnes Wintrich, im Garten des Musikers Michael Geyer halt. An diesem lauen Frühsommerabend saßen zum ersten Mal seit langem wieder gut gelaunte Gäste beisammen und ließen sich verwöhnen. 

Abstandsregeln, Hygienemaßnahmen, Mundschutz, alles kein Problem – Michael Geyer und sein Team hatten alles im Griff. Die stressige Vorarbeit, der ständige Blick auf die WetterApp, die Gewitter angekündigt hatte, der schnelle Aufbau zweier „Schutzhütten“ im Garten, das alles sah man Michael Geyer nicht an, als er freudestrahlend seine Gäste begrüßte. Große Freude und Erleichterung strahlten auch die Besucher aus: endlich einmal wieder ein Treffen mit Freunden in einer lauschigen Gartenidylle. Bei exzellenten Weinen, hausgemachten Leckereien und angenehmen Gesprächen ließ sich die Zeit bis zum Auftritt des Comedian Gerd Brömser gut überbrücken. 

Und dann kam er: „Gude Gerd“ – halb versteckt in seinem zum Kopf-Mund-Nasen-Schutz umgebauten Regenschirm. Damit hatte Gerd Brömser bereits die ersten Lacher auf seiner Seite. Was jetzt folgte war ein Feuerwerk an Gags und grandiosen gesanglichen Einlagen. Sein Bühnentalent hatte er als Fastnachter schon häufig unter Beweis gestellt. 

Aber an diesem Abend konnte man den Eindruck gewinnen, dass die lange Zeit der erzwungenen „Auftritts-Enthaltsamkeit“ bei ihm zu einer fulminanten Eruption führte. Und dann rockte er los als Udo Lindenberg: Aussehen, Gestik, Mimik, Tanz bis hin zum typischen Genuschel. Erst nach mehreren Zugaben durfte Gerd Brömser die Bühne verlassen. Ein stimmungsvoller Abend ging zu Ende – eine Veranstaltung, wie man sie lange vermisst hatte. 

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