Direkt vor dem Rathaus wurde die Ausstellung eröffnet. Foto: Oliver Gehrig

BRETZENHEIM – Viele Bretzenheimer vermissen in diesem Jahr ihr uriges Brezelfest, das stets am zweiten Juni-Wochenende an die Stände und Innenhöfe rund ums Rathaus lockt. Denn in diesem Jahr fällt das Fest corona-bedingt leider aus. Doch es gibt zumindest eine kleine Alternative: Unter dem Motto „Des war schee“ ist vom 11. bis 21. Juni eine schöne Fotoinstallation mit 17 Plakaten in der Flaniermeile An der Wied zu sehen, die an die Highlights des Brezelfestes in den vergangenen Jahren erinnert. „Wir haben zwar kein Brezelfest, aber wir haben eine wunderschöne Open-Air-Ausstellung“, sagte Ortsvorsteherin Claudia Siebner zur Eröffnung der Ausstellung mit Vertretern des Vereinsrings, der AG Nachhaltigkeit,des Vereins „Schönes Mainz-Bretzenheim“ und des Ortsbeirates vor dem Rathaus. „Was wäre Bretzenheim, wenn nicht alle mitmachen würden?“, fragte sie rhetorisch in die Runde und erhielt Applaus. „Es ist etwas Schönes und Einmaliges.“ Der besondere Dank ging an Initiatorin Bettina Nutz von der AG Nachhaltigkeit, die Blumen und eine Urkunde erhielt – ebenso an Mitorganisatorin Silvia Selenka, die Zweite Vorsitzende des Vereinsrings, und an den Vereinsringsvorsitzen den Manfred Lippold, der mit einem Megafon Scherze machte und so in dieser schwierigen Zeit zumindest für einige Lacher sorgte.

Ortsvorsteherin Claudia Siebner dankte Initiatorin Bettina Nutz mit Blumen und Urkunde. Foto: Oliver Gehrig

Auf den Fotos zu sehen sind Erinnerungen an frühere Jahre mit vielen Vereinsvertretern und auch mit den Brezelmajestäten, etwa mit Brezelkönigin Gina-Maria Bene und ihrer Vorgängerin Zoe Hammer, die zur Eröffnung der Ausstellung ebenfalls beide anwesend waren. Die Ortsvorsteherin überreichte drei Rosen und drei Eis-Gutscheine an Gina-Maria I. und ihre beiden Brezelprinzessinnen, die alle Drei ein Jahr weitermachen. „Das ist nicht selbstverständlich in der heutigen Zeit“, lobte Siebner. Die Ortsvorsteherin appellierte an alle Bretzenheimerinnen und Bretzenheimer, dass der Stadtteil während der Pandemie weiter zusammenstehen möge. „Ich mag mein Bretzenheim!“, bekannte Siebner. Daraufhin gab es für alle Anwesenden ein Prosit mit Sekt, Orangensaft und Wasser sowie je einer Brezel.

Teilen
Vorheriger ArtikelFedert auch den Spendeneinbruch ab
Nächster ArtikelTheater auf dem Tennisplatz
Oliver Gehrig
Ich bin gebürtiger Mainzer, Jahrgang 1967 und seit mehr als 20 Jahren hauptberuflich journalistisch in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport tätig. Für die Lokale Zeitung berichte ich seit 2014 aus Bretzenheim, Hechtsheim, Lerchenberg, HaMü, AKK und der Oberstadt sowie aus Finthen und Gonsenheim. In meiner Freizeit fahre ich gerne Fahrrad. Weitere Hobbies sind Tennis, Fußball und Aquaristik.