Start Corona Erst „to go“, dann „to throw away“

Erst „to go“, dann „to throw away“

MAINZ – Die Notwendigkeit, Müllsammelaktionen zu veranstalten, ist durch die Corona-Pandemie und ihre Folgen für das Alltagsleben der Menschen nicht geringer geworden – im Gegenteil. Die Vermüllung hat deutlich zugenommen. Die Ursachen sind: der deutlich gestiegene OnlineHandel, Essen und Trinken „to go“, Wegwerfmasken sowie stark geforderte kommunale Müllentsorger.

Die RhineCleanUp-Initiative bleibt deshalb bei ihren Plänen, 12. September, das Rheinufer von der Quelle bis zur Mündung von Unrat zu befreien. Corona wird allerdings auch beim RhineCleanUp (RCU) die bisher bekannten Bedingungen verändern. Die Initiatoren haben deshalb einen Leitfaden entwickelt, wie CleanUps unter Berücksichtigung der aktuellen Abstands- und Hygiene-Vorgaben umgesetzt werden können. So soll zum Beispiel nicht in großen Gruppen, sondern alleine, zu zweit, mit der Familie oder in Minigruppen bis zu zehn Personen gesammelt werden. Auch die Ausgabestellen für Material werden coronagerecht organisiert – also mit Abstand. Ganz gestrichen wird die Party nach der Aktion. 

Im Jahr 2019 haben sich in vier Ländern und 113 Kommunen insgesamt rund 200 Gruppen am RhineCleanUp beteiligt. Über 20000 Menschen, verteilt auf die Rheinlänge von insgesamt 1233 Kilometern, haben damals 170 Tonnen Müll gesammelt.

Weitere Informationen unter www.rhinecleanup.org.

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