Überwiegend aus den Reihen der Finther CDU kamen die Helfer, die den Rodeneckplatz auf Vordermann gebracht haben. Foto: Ralph Keim

FINTHEN – Das neue Bürgerhaus ist so gut wie fertig, die offizielle Inbetriebnahme steht kurz bevor. Ein echtes Schmuckstück, das Finthen gebaut bekommen hat. Doch der Rodeneckplatz, auf dem das Bürgerhaus steht, ist von einem Schmuckstück weit entfernt. Selbstverständlich tragen dazu auch die Bauarbeiten zum Bürgerhaus bei. Doch auch im vorderen Teil animiert der Platz sehr viel mehr zum Weggehen statt zum Bleiben.

Daher hat die CDU jetzt die Initiative ergriffen. Zusammen mit dem früheren Ortsvorsteher Herbert Schäfer, Vorsitzender Marco Müller und Dachdeckermeister Steven Wiegel packten zahlreiche weitere Alltagshelden an und brachten den Rodeneckplatz innerhalb mehrerer Stunden auf Vordermann. Nachdem die 15 Säcke mit Laub, Baustellendreck und anderem Abfall im Container verstaut waren, zeigte sich der Rodeneckplatz wenigstens ein klein bisschen sauberer.

„Der Rodeneckplatz war immer wieder Thema im Ortsbeirat“, erläuterte Marco Müller, der seit vier Monaten als Vorsitzender der Finther CDU amtiert. „So richtig verantwortlich fühlte sich jedoch keiner, auch nicht bei der Stadt.“ Es war schließlich David Gundlach, neuer Beisitzer im Vorstand der Finther CDU, der die Idee hatte, selbst eine Aktion auf die Beine zu stellen. „Es hätten sich daran zwar auch andere beteiligen können, doch letztlich war es eine CDU-Veranstaltung.“

Zum Abschluss gab es Pizza von der Pizzeria Etna. Einig war man sich bei der Stärkung, dass der Rodeneckplatz eine Aufwertung mehr als verdient hätte. „Mit wenigem Aufwand könnte man viel erreichen“, verwies Marco Müller auf Hochbeete und Bänke, die den Platz einladender machen würden. Und da die Finther CDU nun die Patenschaft über den Platz übernommen hat, werde man sich auch in Zukunft um dieses Stück Finthen kümmern. Aber auch anderen Ecken in Finthen werde man sich annehmen.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“