Markus Manns und seine Mutter Renate konzentrieren sich künftig auf einen Lieferservice. Foto: Ralph Keim

FINTHEN – Der in der Poststraße ansässige Getränkemarkt Schnell wird das Ladengeschäft zum 27. Juni schließen. Die gute Nachricht lautet: Markus Manns und seine Mutter Renate werden sich auf einen Lieferservice konzentrieren. Das heißt: Nach entsprechender Vorbestellung werden Getränke nach Hause geliefert, selbstverfständlich auch zu Veranstaltungen, Partys und Feiern, wenn diese im Rahmen der Corona-Verordnungen wieder gestattet sind. Wer eine größere Party feiert, kann sich bei Familie Manns auch die dazu notwendigen Biertische, Zapfanlagen und Gläser ausleihen.

„Wir haben uns aus wirtschaftlichen Gründen dazu entschlossen. Auch uns macht die Coronakrise zu schaffen“, erläutert Markus Manns, der den Betrieb vor elf Jahren übernommen hat. Allen Stammkunden, die über viele Jahre den Getränkemarkt in der Poststraße als Selbstabholer genutzt haben, bietet der Getränkemarkt in den ersten zwölf Monaten einen vergünstigten Lieferservice an.

Somit bietet der Getränkehändler auch weiterhin ein breites Sortiment an alkoholfreien Getränke, außerdem zahlreiche Sorten an Bier sowie Weine aus Rheinhessen und dem Rheingau an. Bei den Bieren ist es auf Anfrage auch möglich, weniger verbreitete Sorten zu bestellen.

Der Getränkemarkt geht auf den 1962 von Georg Schnell gegründeten Weinhandel zurück, den sein Schwiegersohn Klaus-Peter Hoffmann 1975 zu einem Getränkemarkt ausbaute und das Geschäft schließlich an Markus Manns übergab.

Das Ladengeschäft hat bis 27. Juni dienstags bis samstags von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Am 15. Juni beginnt der Abverkauf mit Preisnachlässen von bis zu 50 Prozent. 

Teilen
Vorheriger ArtikelSPD HaMü mit neuem Vorsitzenden
Nächster ArtikelEin Ort für Ruhe und Kontemplation
Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“