Ein Prosit auf den Einstand der neuen Pächter vom „Goldenen Anker“. Foto: Ralph Keim

MOMBACH – Die Gaststätte „Zum Goldenen Anker“ ist aus dem Mombacher Ortskern längst nicht mehr wegzudenken, ist bei vielen Mombachern Kult. Hier wurde 1953 die Mombacher Maletengarde gegründet. Hier kehrten gerne SPD-Politiker ein, um nach Sitzungen noch ein Bierchen zu trinken. Zu den gern gesehenen Gästen zählte damals auch die heute fast schon legendäre Ortsvorsteherin Ursel Distelhut.

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Kneipenkultur deutlich gewandelt – nicht immer zum Vorteil der Wirte oder auch der Gäste. Der „Goldene Anker“ ist sich allerdings immer treu geblieben. Daran soll sich auch mit den neuen Pächtern nichts ändern. Stojan Stojanow und seine Frau Kristin Kostadinova hatten kurz vor Pfingsten den ersten Arbeitstag als neue Chefs hinter der „Anker“-Theke.

Zu den ersten Gästen zählten Ortsvorsteher Christian Kanka und sein Stellvertreter Horst Böcher. Die beiden zeigten sich begeistert, dass der Pächterwechsel beim „Goldenen Anker“ so gut funktioniert hat.

Die Gaststätte hat täglich ab 9 Uhr geöffnet, während der Coronakrise bis 22 Uhr. Auch im „Goldenen Anker“ gelten die einschlägigen Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Daher bieten Kristin Kostadinova und Stojan Stojanow zu den Getränken kleine Snacks an.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“