Marienborn ist von Autobahnen nahezu „umzingelt“ . Der Lärmschutz ist daher seit Jahrzehnten Dauerthema. Foto: Ralph Keim

MARIENBORN – „Die ÖDP-Stadtratsfraktion und die ÖDP-Ortsbeiratsfraktion unterstützen die Forderung der Initiative Lebenswerteres Marienborn,auf die bisherigen sechsspurigen Ausbaupläne für A60 zu verzichten und alternative Lösungen für den Lärmschutz für den Stadtteil Marienborn zu erarbeiten“, so Stadtratsmitglied Dr. Claudius Moseler und die Vorsitzende der Marienborner ÖDP-Fraktion, Andrea Steffen-Boxhorn.

„Auch die ÖDP hat immer eine Überdeckelung der A60 und A63 im Bereich der Marienborner Wohngebiete gefordert“, so Moseler weiter. Allerdings scheinen derzeit sämtliche Planungen für den Ausbau der A60 auf Eis zu liegen. „Daher stellt sich die Frage, ob die derzeitigen Zahlen der Verkehrsentwicklung einen sechsspurigen Ausbau überhaupt noch rechtfertigen“, so Moseler.„Ich glaube das nicht.“

Die ÖDP hält es für wichtig, dass nun geprüft wird, ob eine flächenschonende Ausbauvariante mit vier Spuren und zwei Standstreifen sinnvoller ist und wie ein nachhaltiger Lärmschutz für die betroffenen Wohngebiete in Marienborn machbar ist. „Auch der Flächengewinn durch die Überdeckelung wäre attraktiv für die Mainzer Stadtentwicklung“, so Steffen-Boxhorn. Die ÖDP wird dazu nun die Gespräche mit den zuständigen Behörden auf Landes- und Bundesebene suchen.

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