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Polizeibeamte beleidigt und bespuckt

Personal der Uni-Kliniken meldete der Polizei, dass eine alkoholisierte Person in einem Wartezimmer Patienten belästige und das Krankenhaus trotz Aufforderung nicht verlassen wolle. Der 54-Jährige war mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus gebracht worden. Der Wohnsitzlose klagte, dass sein Arm gebrochen sei. Im Krankenhaus wurde er untersucht, ein Bruch konnte jedoch nicht diagnostiziert werden. Weitere Untersuchungen lehnte der Mann ab. Die Aufforderung, das Krankenhaus zu verlassen, verweigerte er. Als die hinzugerufenen Polizeibeamten eintrafen, wolle der Alkoholisierte in die Herrentoilette flüchten, konnte aber festgehalten werden. Jetzt behauptete er, dass die Polizei seinen Ausweis gestohlen habe,deshalb könne er ihn nicht vorzeigen. Seine Personalien wolle er auch nicht nennen. Der Aufforderung der Polizeibeamten, das Gebäude in Begleitung der Beamten zu verlassen, kam er ebenfalls nicht nach und ließ sich zu Boden fallen. Er weigerte sich aufzustehen, beleidigte die Beamten und trat nach ihnen. Einen Polizisten spuckte an und traf ihn am Mundschutz und im Auge. Der Speichel war zudem mit Blut vermischt. Dem 54-jährigen wurde eine sogenannte Spuckschutzhaube übergezogen. Bis zum Eintreffen der Unterstützung wurde er gefesselt und fixiert. Auf der Dienststelle wurde ihm eine Blutprobe entnommen, die auf ansteckende Krankheiten untersucht wird. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Randalierer einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete.

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