Die beiden Dezernenten Eckart Lensch und Katrin Eder machten sich ein Bild vom neugestalteten Spielplatz nahe der Langenbeckstraße. Foto: Ralph Keim

OBERSTADT – Er liegt etwas abseits der Langenbeckstraße, wo früher einmal das Fort Josef stand: Der dortige Spielplatz war seit etlichen Jahren stillgelegt, die Spielgeräte waren demontiert. Doch jetzt ist das Areal mit neuen Spielgeräten ausgestattet. Dann kam allerdings die Coronakrise mit ihren Verordnungen, im Zuge derer unter anderem auch die Spielplätze geschlossen wurden. Doch diese Schließung ist inzwischen aufgehoben.

Sozialdezernent Eckart Lensch (SPD) und Gründezernentin Katrin Eder (Grüne) nahmen dies zum Anlass, um sich auf dem Spielplatz Fort Josef ein Bild zu machen, für dessen Ausstattung unter anderem eine Beteiligung der Kinder stattfand. Zuvor hatte sich eine Elterninitiative im März 2018 mit einer Unterschriftenliste an Oberbürgermeister Michael Ebling und an die damalige Ortsvorsteherin Ursula Beyer gewandt. Für die gewünschte Neuausstattung wurden schließlich 48000 Euro bereitgestellt.

Die Kinder und ihre Eltern trafen sich Mitte April 2019 zu einem Vorortgespräch auf dem Areal. Die Wünsche der Kinder waren freilich mit einem großen Klettergerüst, einem Karussell, einer Doppelschaukel, einem Trampolin, einem Spielhaus und mehr etwas zu umfangreich (und zu teuer) für das überschaubare Gelände. Die Eltern hatten sich gegen einen Rückschnitt der Hecken ausgesprochen, was die Stadt gerne aufnahm.

Das Kletterhaus in Form eines Krankenwagens erinnert an die nahegelegene Uniklinik. Foto: Ralph Keim

Ende Juni gab es ein weiteres Vororttreffen, bei dem drei Entwürfe mit verschiedenen Spielgeräten vorgestellt wurde. Die Eltern entschieden sich schließlich für ein Klettergerüst in Form eines Notarztwagen (ein Verweis auf die nahegelegene Uniklinik) mit Rutsche und eine Schaukel. Die Neugestaltung war schließlich Ende des vergangenen Jahres abgeschlossen.

Beide Dezernenten zeigten sich begeistert von dem Ergebnis. Auch begrüßten sie, dass die im Zuge der Coronaverordnungen mehrwöchige Schließung der städtischen Spielplätze im gesamten Stadtgebiet jetzt wieder aufgehoben ist. Der Spielplatz in der Ludwigsburger Straße in Hartenberg-Münchfeld und der Spielplatz Lennebergplatz in Gonsenheim sind ebenfalls neu gestaltet.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“