Die Laubenheimer Zwillinge Emil und Ben haben mit der Steinschlange begonnen und hoffen auf Unterstützer. Foto: red

LAUBENHEIM – Bunt bemalte Steine werden inzwischen deutschlandweit ausgesetzt, um ein Lächeln bei Spaziergängern in diesen unwirklichen Zeiten hervor zu zaubern. Egal ob vereinzelte Steine im Stadtgebiet oder ganze Steinschlangen in der Natur, nicht nur die zufälligen Blicke auf die Steine beglücken sondern auch die vielen kleinen Künstler kommen Ihre und die Kunstwerke der anderen Maler immer wieder gerne besuchen und bewundern.

Nun gibt es auch in Mainz eine Steinschlange. 

Begonnen haben diese die Laubenheimer Zwillinge Emil und Ben (8 Jahre). Ihre Freundin Ava (7 Jahre) mit Schwester Liv (9 Jahre) ließen sich anstecken. Nun wächst die Steinschlange in beiden Laubenheimer Ortsteilen aufeinander zu, denn wenn sich die Kinder schon nicht persönlich sehen können, um wie gewohnt miteinander zu spielen, so sollen wenigsten die Steine den Weg zueinander weisen. Ein wirklich schöner Gedanke, bei dem die Kinder bereits vielfältige Unterstützung von vielen kleinen und großen Laubenheimern erhalten haben, so dass inzwischen eindeutig eine Steinschlange aller Laubenheimer Kinder im Ort Schritt für Schritt bzw. Stein für Stein ihren Weg findet. 

Ein wenig geht es dieser Schlange wie uns allen: Stein für Stein, Besenstrich für Besenstrich bewegen wir uns durch diese wirre Zeit und wissen doch nicht so genau, wie der Weg verlaufen wird und wann die Sehnsucht nach Normalität durch ein wirkliches Aufatmen abgelöst wird.

Die Steinschlange lässt einen nachdenken und schmunzeln. Foto: red

„Zwischen den ganzen Schulaufgaben Zuhause ist es ein wenig wie Weihnachten, wenn man jeden Tag schauen kann, welche Steine neu dazugekommen sind“, strahlt Ava. Auf diese Weise kommt es auch immer wieder zu besonderen Momenten am Straßenrand. Vor wenigen Tagen begegnete Ava mit ihrer Mutter an der Schlange einem Ehepaar, welches die Schlange lobten und der Mann berichtete, sie hätten auch schon Steine angelegt, da er aber leider nicht all zu künstlerisch begabt wäre, habe er einfach „Nobody is perfekt“ auf den Stein geschrieben.

Die Schlangen-Enden sind in Laubenheim am Radweg am Leitgraben in Richtung Stadt und Ecke Hans-Zöller-Straße/Am Stoßacker zu finden und freuen sich auf viele Besucher und Unterstützer.

Was sich Ava, Ben, Emil und Liv wünschen? „Ganz klar!“, sind sich Emil und Ben einig: „Dass es unsere Steinschlangen zueinander schaffen!“

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