Manuela Müller-Horn hat keine Berührungsängste. Foto: Ralph Keim

GONSENHEIM – Im Wildpark wurde eine der Thüringer Waldziegen gekört. Bei diesem Verfahren wurde der Bock von einem Mitarbeiter des Landesverbands der Schafhalter und Ziegenhalter und Züchter Rheinland-Pfalz genau unter die Lupe genommen. Er bewertete das Tier nach Wuchs und Körperbau. Die Bewertungen wurden schriftlich festgehalten.

Das Kören ist zwar bei den Thüringer Waldziegen, die im Gonsenheimer Wildpark eine Heimat gefunden haben, keine Pflicht. Es kann aber nützlich sein, wenn man das Tier verkaufen oder für die Zucht verwenden will. Das Kören finanzierte der Förderverein des Wildparks. Deren Vorsitzende Manuela Müller-Horn machte sich bei der Gelegenheit ein Bild von dem Bestand an derzeit zwölf Thüringer Waldziegen, darunter zwei kleine Lämmer. Zwölf bis 15 Jahre alt können die Ziegen bei artgerechter Haltung werden.

Der Nachwuchs bei den Thüringer Waldziegen. Foto: Ralph Keim

Neben Ziegen können beispielsweise auch Pferde, Hunde und sogar Bienen gekört werden. Bei manchen Tierarten dürfen nicht gekörte Tiere nicht zur Zucht mit Tieren anderer Besitzer verwendet werden.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“