Daniela Gönner (li.), OB Ebling (MItte), Ortsvorsteher Kanka (rechts daneben) und Schulleiter Roeser (re.) bei der Übergabe der Masken. Foto: Ralph Keim

MOMBACH – Die Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat inzwischen auch zur Folge, dass in vielen Bereichen das Tragen einer Gesichtsmaske oder eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht ist, beispielsweise im ÖPNV, auf dem Wochenmarkt und den Geschäften. Aber auch der Schülern, die nach zahlreichen Wochen der Zwangs-„Ferien“ jetzt einen behutsamen Neustart erleben, wird dieser Schutz dringend angeraten. Doch der ist schnell rar geworden.

Und so haben sich in den vergangenen Wochen in der ganzen Stadt zahlreiche Initiativen gebildet, die den dringend benötigten Mundschutz selbst nähen, darunter auch die Aktiven von „Mombach hilft“. 400 Masken haben die Aktiven von „Mombach hilft“ bereits genäht und es geht noch weiter. 60 dieser auch kreativ ansprechend gestalteten Masken hat „Mombach hilft“ jetzt an die Lemmchen-Schule übergeben. Schulleiter Ralf Oeser nahm die Spende entgegen.

Oberbürgermeister Michael Ebling und Ortsvorsteher Christian Kanka nutzten die Gelegenheit, um sich bei den Aktiven von „Mombach hilft“ aber auch bei den vielen anderen Hilfs- und Unterstützungsinitiaven zu bedanken. „Mit Leuten wie euch wird die Gesellschaft besser“, richtete Ebling seinen Dank stellvertretend an Daniela Gönner und ihre Mitstreiter von „Mombach hilft“. Ortsvorsteher Kanka bekräftigte, dass Solidarität in Mombach schon immer gelebt worden sei. 

OB Ebling bekräftigte bei dieser Gelegenheit aber auch, dass die Maskenpflicht mit dazu beitrage, dass das öffentliche Leben langsam wieder hochfahren kann, so auch bei den Schülerinnen und Schülern. „Wenngleich es natürlich schwierig ist, kleine Kinder dazu zu bringen, Abstand zu halten.“ Was auch Schulleiter Roeser bestätigte.

Der OB erinnerte daran, dass Anfang April der Stadtvorstand das Hilfspaket „Mainz hilft sofort – Unterstützung für die Wirtschaft, das Ehrenamt, die Familien, die Kultur und den Zusammenhalt in unserer Stadt“ auf den Weg gebracht habe. Unter anderem können ehrenamtliche Initiativen, die sich in den Stadtteilen oder auch stadtweit für Hol-, Bring- oder Lieferdienste für besonders von der Pandemie betroffene Menschen engagieren, pauschal eine Fördersumme von je 1500 Euro beantragen. Das ehrenamtliche Engagement ist von den jeweiligen Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern zu bestätigen. „Mittlerweile haben mehrere Initiativen hierfür einen Antrag gestellt und bewilligt bekommen.“ 

„Mombach hilft“ ist ein kostenloses Hilfsangebot von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus dem Stadtteil für alle älteren Menschen und Menschen, die aufgrund von Vorerkrankungen besonders bedroht sind und deshalb zuhause bleiben müssen. „Mombach hilft“ vermittelt ehrenamtliche Einkaufshilfen zur Grundversorgung, außerdem Botengänge (Arzt, Apotheke, Post) und Tierbetreuung (Hund ausführen), stellt nützliche Informationen rund um den Aufbau lokaler Versorgungsstrukturen in der Coronakrise zur Verfügung und hat immer ein offenes Herz und Ohr für die Bürger, damit sie trotz sozialer Distanz nicht alleine sind.

Kontakt unter hilfe@mombach.de. Weitere Informationen und Downloads gibt es auch unter www.mombach.de.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“