Dorothea Lang (2. v. li.), Diakon Nemecek sowie Johanna Becker und Tabea Seck bei der Gutschein-Ausgabe am Laubenheimer „Brotkorb“. Foto: Ralph Keim

LAUBENHEIM – Seit Sommer 2010 besteht die Lebensmittelausgabe „Brotkorb“. In Zeiten der Coronakrise muss aber auch diese jetzt umso mehr wichtige Einrichtung umdisponieren. Statt Lebensmittel gab es im „Brotkorb“ jetzt Gutscheine im Wert von jeweils zehn Euro.

An der Ausgabe saßen Diakon Zdenek Nemecek, Dorothea Lang von der Evangelischen Kirchengemeinde sowie Johanna Becker und Tabea Seck von der Katholischen Jugend Laubenheim – selbstverständlich alle mit Mundschutz und immer auf den derzeit notwendigen Sicherheitsabstand achtend.

„Die Gutscheine haben wir selbst gekauft“, erläuterte Dorothea Lang. Einlösen kann man sie bei namhaften Lebensmittelmärkten der Region sowie bei Edeka in Laubenheim. „Wir haben die reguläre Ausgabe aus eigener Initiative geschlossen, da unsere Helferinnen und Helfer überwiegend der Corona-Riskogruppe angehören“, erläuterte Dorothea Lang.

Johanna Becker und Tabea Seck gehörten übrigens zu den Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die im Juni 2019 im Rahmen der 72 Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend dem „Brotkorb“ unter anderem einen neuen Look verpasst haben.

Und nicht nur das: Sämtliche Außenwände wurden mit Holz neu verkleidet, Schadstellen saniert, Wände neu isoliert, Fensterrahmen und -läden imprägniert und lasiert, Innenräume frisch gestrichen und vieles mehr. Das alles haben die jungen Leute in Eigenregie organisiert und durchgeführt. 72 Stunden haben dafür nicht gereicht, es wurden noch eine Menge Extrastunden geleistet.

Wann der „Brotkorb“ regulär wieder geöffnet hat, ist derzeit noch offen. Eventuell ab Mitte Mai.

Teilen
Vorheriger ArtikelAlles läuft auf Hochtouren
Nächster ArtikelDiese Fahrt wird teuer
Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“