Die Johanniter Hilfsgemeinschaft Mainz holt Material zum Maskennähen ab. Foto: red

NEUSTADT – Über 6.500 Mund-Nase-Schutzmasken nähten engagierte Menschen für die Altenpflegeheime der Mission Leben, zu denen auch das Martinsstift in der Mainzer Neustadt gehört. Zu den Maskenspenden hatte das gemeinnützige diakonische Unternehmen Mission Leben aufgerufen, nachdem Ende März alle Mitarbeitende von Altenpflegeeinrichtungen zum Tragen solcher Schutzmasken verpflichtet wurden.

Denn das Unternehmen brauchte sehr schnell 3000 Masken – doch der Markt war leergefegt. Die Aumühle, eine Einrichtung der Mission Leben für Menschen mit Behinderung, stellte Stoff und Gummibänder zur Verfügung. Nur vier Tage nach dem Aufruf war aller Stoff verbraucht,doch die Menschen nähten mit eigenen Stoffen weiter.

Zwei Wochen später hatten die Altenpflegeeinrichtungen bereits 3.500 Masken erhalten, und der Strom der Maskenspenden riss immer noch nicht ab. Mitte April, bei 6.500 Masken, erklärte Mission Leben die Aktion für beendet. Ein unglaublicher Erfolg, der das große Ausmaß an Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung eindrucksvoll belegt.

Die Teams aller 16 Altenpflegeeinrichtungen sind nun sehr gut mit Mund-Nase-Schutzmasken versorgt. Inzwischen hat Mission Leben auch handelsübliche Mund-Nasen-Schutzmasken erhalten, die zuerst verwendet werden. Die handgenähten Masken finden natürlich weiterhin Verwendung und bilden zum Teil die eiserne Reserve.

Teilen
Vorheriger ArtikelAuch Geflüchtete waren dabei
Nächster ArtikelDie Natur kehrt zurück
Redaktion
Diese Beiträge sind in unseren Redaktionen entstanden. Dazu sichten wir Pressemeldungen, eingesandtes Material und Beiträge von Vereinen, Organisationen und Verwaltung. Dies alles wird dann von unseren Redaktionsleitern verifiziert, bearbeitet und ansprechend aufbereitet. Oftmals ergeben sich daraus Themen, die wir dann später aufgreifen.