Auch beim Bodenheimer Carnevakl-Verein blickt man gespannt auf die Entwicklung der Coronakrise, die vielleicht negative Auswirkungen auf die Sitzungen hat. Archivfoto: Ralph Keim

BODENHEIM – Auch wenn es noch einige Monate Zeit ist: Die Fastnachter denken jetzt schon intensiv an die am 11. 11. startende Kampagne 2020/2021. Denn die Coronakrise hat längst Dimensionen angenommen, deren Ende derzeit überhaupt nicht abzusehen sind. Kann es im Januar und Februar überhaupt Sitzungen geben? Diese Frage stellen sich jetzt schon im Frühling die Vorstände der Fastnachtsvereine der Region.

So auch beim Bodenheimer Carneval-Verein (BCV). „Zur Zeit ruhen die Aktivitäten, was Vorstandssitzungen, Ballettproben und Proben für unser neues Theaterstück angehen“, erläutert BCV-Präsident Rainer Dietz. Das Stück „Quetschekuche und ein Alibi“ soll im zeitlichen Umfeld des 11. 11. aufgeführt werden. „Doch die Proben müssen noch ausfallen, da die gemeindeeigenen Räume geschlossen sind. Die wichtigen vereinsrelevanten Themen werden mittels Telefonkonferenz erledigt und besprochen.“

Allerdings laufen die Planungen für die Kampagne 2021 wie jedes Jahr. „Es wird also eifrig an den Programmen gearbeitet“, bekräftigt Dietz. Ob die BCV-Sitzungen im Dolleskeller und in der Sporthalle wie gewohnt ablaufen können, ist für den BCV-Vorstand abhängig von den tatsächlichen Begebenheiten zum Zeitpunkt der Veranstaltungen. Ist das Virus besiegt? Sind bereits Medikamente oder ein Impfstoff für jeden vorhanden? Was sagt die Politik zum Thema Großveranstaltungen? Diese Fragen müssten geklärt sein, so Dietz. „Nur bei 100-prozentiger Bekämpfung des Virus werden die Menschen die negativen Gedanken verdrängen oder teilweise vergessen.“

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“