Die Coronakrise hat unmittelbare Auswirkungen auf die Finanzen. Den regionalen Banken kommt daher eine besonders wichtige Bedeutung zu. Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

MAINZ – In Zeiten der Coronakrise kommt den Banken eine wichtige Rolle zu, schließlich haben die Verordnungen auch unmittelbare finanzielle Auswirkungen. Die Geschäftsstellen der Volksbank Alzey Worms sind zum Teil eingeschränkt geöffnet, denn man möchte dem Sicherheitsaspekt für Kunden und Mitarbeiter einerseits und dem veränderten Kundenaufkommen andererseits Rechnung tragen. Die Beraterinnen und Berater sind jedoch vor Ort und über das Telefoncenter erreichbar, das personell aufgestockt wurde. 

In dringenden Fällen können auch in den momentan geschlossenen Filialen Beratungstermine vereinbart werden. „Die Versorgung mit Bargeld ist in allen Geschäftsstellen sichergestellt. Natürlich sind die Bankkunden etwas verunsichert, bewahren aber Ruhe, lässt der Vorstand mitteilen. Denn Panik ist kein guter Ratgeber“, heißt es seitens der Bank. Sowohl für Privat- als auch Firmenkunden stellt die Volksbank Alzey Worms in der aktuellen Notsituation unbürokratische Hilfe und Liquidität bereit und berät bei der Beantragung von staatlich unterstützten Krediten. Nähere Informationen unter vb-alzey-worms.de/corona.

Auch auf der Webseite der Mainzer Volksbank findet man direkt auf der Startseite mvb.de einen Überblick, den die MVB regelmäßig aktualisiert. Informationen zur Hilfe für Unternehmen und Gewerbetreibende finden man unter der Rubrik Firmenkunden, Informationen zur Filialverfügbarkeit unter „Wir für Sie“. 

Alle Kunden können sich bei MVBdirekt an sieben Tagen in der Woche telefonisch unter 06131/148 8000 melden. „Dabei ist im täglichen Banking auch festzustellen, dass viele Kunden die Zeit Zuhause dafür nutzen, lang aufgeschobene Dinge rund um die Finanzen abzuarbeiten. Die aktuelle Stimmung der Kunden ist dabei weitestgehend verständnisvoll in Bezug auf unsere getroffenen Maßnahmen“, heißt es seitens der MVB.

Über sparkasse-mainz.de wird man direkt zu „Sparkasse Mainz informiert zu Corona“ geführt. Ein „häufig gestellte Fragen“ gibt nicht nur wertvolle Tipps und Hinweise, sondern informiert auch über Fragen, die viele brennend interessieren. Ein Beispiel: Kann man sich über die Geldscheine anstecken? Antwort: Es gibt keinerlei Hinweise, dass das Coronavirus durch Banknoten und Münzen übertragen wird. Eine wichtige Frage: Muss ich um mein Erspartes fürchten? Antwort: Nein. Das deutsche Finanzsystem ist stabil. 

Unter 06131/200-9200 ist das zentrale Sparkasse-Kundenservicecenter am Mainzer Münsterplatz erreichbar. Gesprächspartner sind hier ausschließlich ausgebildete Sparkasse-Mitarbeitern. Über sparkasse-mainz.de kann man übrigens auch seinen Ratenkredit über wenige Klicks unbürokratisch aussetzen.

Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) teilt mit, dass für Soloselbstständige und Kleinbetriebe erste Auszahlungen vorgenommen wurden. „Die Abwicklung der Anträge läuft auf Hochtouren, um den Betroffenen so schnell wie möglich die nötigen Liquiditätshilfen bereitstellen zu können“, so Wirtschaftsminister Volker Wissing. Weitere Informationen zu den Programmen und die Anträge sind auf www.isb.rlp.de sowie unter www.mwvlw.de abrufbar.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“