Besonders die Schwachen brachen in dieser Krise Hilfe. Rainer Sturm / pixelio.de

INGELHEIM – „Die aktuelle Krise in unserem Land ist für uns alle eine große Herausforderung. Berufliche wie privat, aber wir können uns trotzdem helfen“, so Bürgermeisterin Eveline Breyer. „Unsere bestehenden Netzwerke und vorhanden Hilfesysteme im Mehrgenerationen bauen wir deshalb aus. Jeder der Helfen kann, darf sich einbringen. Jeder der Hilfe braucht, darf sich melden.“

Auch wenn sich alle an die Hygieneverhaltensregeln halten müssten, ist doch vieles möglich: Die Nachbarschaftshilfe, die „Heinzelmännchen“ der Stadt Ingelheim, nimmt Aufträge an, die sie unter der Telefonnummer 06132/8980422 erhalten.

Darüber hinaus wenden sich die Mitarbeiterinnen des Mehrgenerationenhauses an alle Bürger, die sich vorstellen können, beispielsweise beim Einkaufen zu unterstützen, Mitbürger, die allein zu Hause sind, anzurufen, um ein „Plauderstündchen“ zu halten, Apotheken- und andere wichtigen Botengänge zu übernehmen oder mit dem Hund zu gehen.

Wer mitarbeiten möchte, schreibt eine Mail an info-mgh@ingelheim.de oder ruft an unter 06132/898040. Bitte mitteilen, welche Unterstützungsleistung man sich vorstellen kann, wie man zu erreichen ist (Telefonnummer, Email-Adresse) und zu welchem Stadtteil man gehört. Diese Daten werden ausschließlich zur Nachbarschaftshilfe während der Corona-Krise genutzt und anschließend gelöscht.

Viele Menschen sind nicht digital unterwegs. Um diese zu erreichen, können motivierte Nachbarn einen Brief an die Nachbarn, Hausgemeinschaft mit möglichen Unterstützungsangeboten verfassen, eigenen Kontakt und Telefonnummer darauf schreiben, diesen in der eigenen Nachbarschaft verteilen und aufhängen und auf Anfragen reagieren.

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