in diesen schweren Zeiten wende ich mich an Sie um an ihre Vernunft und Ihre Solidarität zu appellieren.  Folgen Sie den Ratschlägen der Mediziner, verzichten Sie auf alle nicht notwendigen Kontakte, halten Sie sich an die Hygienevorschriften.  

Vermeiden Sie auch aufschiebbare Behördenbesuche. Freistellungen durch Betriebe und Schulen sind, so wie ich meine, kein zusätzlicher Urlaub, der zum gemeinsamen Feiern, zum gemeinsamen Schlangestehen oder zum Besuch auf einen Spielplatz genutzt werden sollte. 

Die Unterbrechung der Infektionsketten ist gelebte Solidarität mit den Risikogruppen, Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen. Vermeiden Sie Hamsterkäufe, da diese nur Hysterie und weitere Hamsterkäufe fördern. Die Regale werden wieder gefüllt. 

Die Pandemie kann aber auch das Beste aus dem Menschen hervorholen: Liebe zum Mitmenschen, die sich in Einkäufen für Ältere und Gebrechliche äußern kann, in einem Lächeln, einem aufmunternden zuwinken. Einem Anruf, einer Whatsapp an Freunde und Bekannte, mit denen man sich jetzt einige Zeit nicht mehr treffen sollte. 

Seien Sie Vorbild. Schöpfen Sie Hoffnung und Zuversicht aus dem Glauben und der aufblühenden Natur. Freuen Sie sich an dem Spiel der Farben und der Sonne. Machen Sie sich bewusst, dass die Pandemie entschleunigt werden muss, sie enden wird, nicht nächste Woche oder nächsten Monat aber sie wird enden. Sie wird uns auch helfen Fehlentwicklungen zu korrigieren und Novationen zu fördern. 

Damit unsere Wirtschaft und Gewerbe vor Ort gestützt werden, fördern Sie diese durch Aufträge und Käufe. Unser Gewerbeverein wird hierzu sicherlich Ideen entwickeln, die manchen Gang in die Geschäfte in dieser schwierigen Zeit überflüssig machen könnten.

Ich jedenfalls baue fest auf Sie und wünsche Ihnen Gesundheit, Hoffnung und Zuversicht – es wird ein schwerer Weg aber gemeinsam werden wir die Herausforderungen, die nun vor uns liegen, meistern.

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