Start Oberbürgermeister Sagen Sie mal, Herr Oberbürgermeister, haben Sie Probleme mit dem Älterwerden?

Sagen Sie mal, Herr Oberbürgermeister, haben Sie Probleme mit dem Älterwerden?

Probleme mit dem Älter werden? Kenne ich nicht, schließlich werde ich schon seit zehn Jahren immer 39! Aber Spaß beiseite, natürlich mache auch ich mir Gedanken über das Alter. Und natürlich kann auch ich es mir gar nicht anders vorstellen, als so lange wie möglich selbstbestimmt in meinen eigenen vier Wänden zu leben. Zum Glück sind die Chancen dafür bei uns in Mainz hoch, denn unsere Verwaltung arbeitet gemeinsam mit den Sozialverbänden, Kirchen und freien Trägern genau daran: ältere Menschen darin zu unterstützen, in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben. 

Würden wir einen Ausflug durch Mainz machen, könnte ich viele Projekte zeigen, die den demografischen Wandel positiv gestalten: die Wohnbau Mainz etwa, die schon vor 15 Jahren das erste generationenübergreifende Wohnprojekt in Mainz realisiert hat und damit eine Vorreiterrollefür Rheinland-Pfalz übernahm.

In Mainz leben schon heute mehr als 10.000 Menschen, die 80 Jahre oder älter sind – Tendenz steigend. Weil Mainz gleichzeitig eine „junge“ Stadt ist, die Studierende und junge Erwerbstätige gleichermaßen anzieht, spielt das Miteinander der Generationen eine wichtige Rolle. Von diesem Miteinander aber profitieren nicht nur die Älteren, sondern die Gesellschaft als Ganzes.

Sie meinen, dafür sollte man zunächst einmal zu seinem eigenen Alter stehen? Aber klar. Es weiß doch jeder, dass ich erst … bin!

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Redaktion
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